Katar reagiert auf den Angriff auf seine Botschaft in Kiew: Was Doha erklärte.
Nach Angaben von ТСН: Offizielle Vertreter Dohas haben ihre Einschätzung der Folgen des nächtlichen Angriffs auf die ukrainische Hauptstadt abgegeben, bei dem das Gebäude der katarischen diplomatischen Mission beschädigt wurde.
Das geht aus einer Erklärung des Außenministeriums von Katar hervor, die auf der Website des Ministeriums veröffentlicht wurde.
Zustand des Personals und diplomatische Position
Im Ministerium bestätigten sie, dass das Gebäude beschädigt wurde, und äußerten „tiefes Bedauern“ darüber. Zugleich versicherten sie, dass die Mitarbeiter in Sicherheit seien.
„Wir bestätigen, dass niemand von den Diplomaten und Mitarbeitern der Botschaft verletzt wurde“, heißt es in der Mitteilung.
Im Zusammenhang mit dem Vorfall betonte das Außenministerium von Katar die Wichtigkeit des Schutzes diplomatischer Missionen und internationaler Organisationen gemäß den Normen des Internationalen Rechts.
Appelle zum Dialog
Trotz des Angriffs auf die eigene diplomatische Mission blieb die Rhetorik Katars zum Krieg unverändert. In der Erklärung wird erneut auf die Notwendigkeit einer Regelung der „russisch-ukrainischen Krise“ durch Verhandlungen hingewiesen.
„Das Ministerium bekräftigt die feste Position des Staates Katar, der zu einer Lösung der russisch-ukrainischen Krise durch Dialog und friedliche Mittel aufruft… und bekräftigt die volle Unterstützung aller internationalen Bemühungen zur Deeskalation“, fassten katarische Diplomaten zusammen.
Wir erinnern daran, dass der nächtliche russische Angriff auf die Hauptstadt der Ukraine das Gebäude der Botschaft des Staates Katar in Kiew beschädigte. Das Außenministerium der Ukraine fordert die Länder des Golfraums auf, öffentlich auf die Aktionen Moskaus zu reagieren.
Diese Situation unterstreicht die Bedeutung internationaler Solidarität im Antwort auf Aggression. Die Reaktion Katars zeigt seine Bereitschaft, diplomatische Bemühungen zur Erreichung von Frieden in der Region zu unterstützen.
Lesen Sie auch
- Erster Verhandlungskomplex zur EU-Mitgliedschaft eröffnet: Was die Ukraine ihren Bürgern jetzt bieten kann
- Empörung in Warschau: Polnischer Abgeordneter fordert Annäherung an Russland
- Kiewer Stadtrat geißelt U-Bahn-Preisexplosion: bis zu 46.000 Griwna Mehrkosten pro Jahr drohen
- EU-Beitrittsgespräche: Von der Leyen nennt Zeitplan für nächste Verhandlungsrunde mit der Ukraine
- Militärexperte sieht Wendepunkt: Russlands Offensive im Donbass verliert an Schwung
- Neue Ära im Nahen Osten: Trump besiegelt Abkommen mit Iran – Waffenruhe, Sanktionsabbau und Atomfrage

