Zwangsevakuierung in Saporischschja und Dnipropetrowsk: Über 3000 Kinder werden umziehen.
Nach Angaben von ТСН: In den grenznahen Gemeinden der Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk, wo sich die Sicherheitslage verschlechtert hat, wird eine Zwangsevakuierung geplant. Mehr als 3000 Kinder zusammen mit ihren Eltern werden aus 44 Siedlungen umgesiedelt.
Diese Informationen wurden vom stellvertretenden Minister für den Wiederaufbau der Ukraine, Minister für die Entwicklung von Gemeinschaften und Territorien Oleksiy Kuleba, bereitgestellt.
Details zur Evakuierung
In der Region Saporischschja ist die Evakuierung von 651 Kindern aus 4 Siedlungen zweier Gemeinden geplant. In der Region Dnipropetrowsk verlassen 2463 Kinder aus 40 Siedlungen fünf Gemeinden die Region.
Oleksiy Kuleba wies auch darauf hin, dass am 30. Dezember eine verpflichtende Evakuierung in 14 Siedlungen der Region Tschernihiw angekündigt wurde: In dreien davon ist der Prozess bereits abgeschlossen, und in elf läuft er weiter.
„Es ist wichtig, dass die Regionen, die die Evakuierten aufnehmen, ihre Handlungen koordinieren und angemessene Bedingungen für die Familien schaffen“, betonte der stellvertretende Minister.
Koordination der Hilfe
Seit Anfang Juni 2025 wurden bereits 150.000 Menschen aus den grenznahen Gebieten in sicherere Regionen evakuiert, darunter fast 18.000 Kinder und über 5.000 Personen mit eingeschränkter Mobilität.
„Zur Koordination der Prozesse arbeiten 17 Transit-Zentren. Hier erhalten die Menschen umfassende Unterstützung: humanitäre, medizinische, psychologische, rechtliche und soziale. Sie werden dabei unterstützt, Dokumente wiederherzustellen, Zahlungen und Sozialleistungen zu beantragen sowie finanzielle Unterstützung vom Staat und von humanitären Partnerorganisationen zu erhalten“, sagte Oleksiy Kuleba.
Laut dem Beamten sind an den Orten der vorübergehenden Unterkunft für intern Vertriebene über 80.000 Plätze vorbereitet, was es ermöglicht, den evakuierten Personen nach der Evakuierung alles Notwendige zur Verfügung zu stellen.
Der stellvertretende Minister wies auch auf die rund um die Uhr erreichbare Hotline 15–48 hin, unter der man alle wichtigen Informationen zur Evakuierung, vorübergehender Unterkunft, zum Erhalt von Status und Hilfe für intern Vertriebene erhalten kann.
Die Evakuierung aus gefährlichen Gebieten ist ein wichtiger Schritt zur Sicherstellung der Sicherheit von Kindern und ihren Eltern. Die kritische Situation in diesen Regionen erfordert dringende und koordinierte Maßnahmen seitens des Staates und der lokalen Behörden, damit jeder, der sich in schwierigen Bedingungen befindet, die notwendige Hilfe und Unterstützung während solcher Prüfungen erhält.
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