Mako ist in Hostomel entkommen: Warum wilde Tiere nicht zu Hause gehalten werden dürfen.

Mako ist in Hostomel entkommen: Warum wilde Tiere nicht zu Hause gehalten werden dürfen
Mako ist in Hostomel entkommen: Warum wilde Tiere nicht zu Hause gehalten werden dürfen

Nach Angaben von ТСН: In Hostomel, einem Vorort von Kiew, ist ein Affe von seinen Besitzern entkommen und lief durch die Straßen. Dies berichtete der Pressedienst des Kiewer Zoos.

„Jahr für Jahr ermüden wir nicht, an die Unzulässigkeit der Haltung von wilden Tieren unter unangemessenen häuslichen Bedingungen für den eigenen Spaß zu erinnern! In dieser Woche gelang es dank der Teilnahme von Freiwilligen, einen weiteren häuslichen „Streifen“ zu retten – einen männlichen Makaken. Der Affe wurde zur Unterhaltung gehalten, wuchs dann jedoch und zeigte ein natürliches Verhalten, das in der Regel stark von den niedlichen Videos im Internet abweicht“, heißt es in der Mitteilung.

Das Tier wurde einer vollständigen Untersuchung in der veterinärmedizinischen Klinik des Kiewer Zoos unterzogen und befindet sich in eine strengen 30-tägigen Quarantäne.

„Vor uns liegt die Behandlung und eine lange Rehabilitation und Anpassung. Denn tiefer Stress ist vermutlich das kleinere Problem des Hostomel-Makaken nach unangemessenen Haltungs-, Pflege- und Ernährungsbedingungen. Lass uns zum Schluss noch einmal betonen: Halte keine wilden Tiere zu Hause“, betonten die Vertreter von KiewZoo.

Nutria in der Region Odessa

In der Region Odessa haben Wissenschaftler ein Tier aus Südamerika bemerkt – eine Nutria. Dieses Nagetier ist eine invasive Art für die ukrainischen Ökosysteme. Nutrias werden in bestimmten Betrieben gezüchtet, jedoch führen Fälle von Entweichen oder absichtlichem Freilassen von Tieren zu ihrem Auftreten in der Wildnis. Die Länge des Körpers einer Nutria variiert zwischen 50 und 85 cm, während das Gewicht 6-8 kg beträgt.

Fälle von der Haltung von wilden Tieren unter häuslichen Bedingungen werden zu einem ernsthaften Problem für das Ökosystem, da solche Tiere wie Makaken erheblichen Stress aufgrund nicht sozialer Lebensbedingungen ausgesetzt sind. Es ist wichtig zu verstehen, dass solches Verhalten nicht nur das Leben der Tiere selbst bedroht, sondern auch ökologische Probleme schaffen kann, wenn die Wildnis mit in Gefangenschaft gehaltenen Individuen in Kontakt kommt.


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