Energiekrise in Kiew: Minister Schmyhal informiert über anhaltende Stromausfälle.

Energiekrise in Kiew: Minister Schmyhal informiert über anhaltende Stromausfälle
Energiekrise in Kiew: Minister Schmyhal informiert über anhaltende Stromausfälle

Lage der Energieversorgung in der ukrainischen Hauptstadt

Nach Angaben von Novyny.live: Bei einer Krisensitzung am 28. Januar in Kiew wurde bekanntgegeben, dass weiterhin 610.000 Haushalte und Betriebe ohne Strom sind. Energieminister Denys Schmyhal erklärte, die Lage der Infrastruktur bleibe aufgrund eines erheblichen Leistungsdefizits angespannt. Die Versorgungskrise ist eine direkte Folge der anhaltenden russischen Angriffe auf kritische Infrastruktur.

Zur Linderung der Not sind bereits 437 Generatoren aus EU-Staaten und Japan eingetroffen. Zudem werden 52 leistungsstarke Transformatoren aus den Niederlanden, Finnland, Lettland, Aserbaidschan und Litwart erwartet, die die Wiederherstellung der Netze beschleunigen sollen.

Schulferien verlängert und ein tragischer Verlust

Wegen der anhaltenden Stromausfälle bleiben die Schulen in Kiew bis zum 1. Februar geschlossen. Diese Maßnahme soll die Sicherheit und den Komfort für Schüler und ihre Familien gewährleisten. Minister Schmyhal übermittelte zudem sein aufrichtiges Beileid an die Familie, Freunde und Kollegen eines Gasdienst-Mitarbeiters, der in der Region Donezk durch einen russischen FPV-Drohnenangriff ums Leben kam.

'Die Lage im Energiesektor ist unter Kontrolle, erfordert aber weiterhin Unterstützung und Anstrengungen unserer internationalen Partner.' Denys Schmyhal

Die anhaltende Krise unterstreicht, wie existenziell internationale Hilfslieferungen für die Ukraine sind, um die zerstörte Infrastruktur zu stabilisieren. Die gelieferten Generatoren und Transformatoren sind ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung einer Grundversorgung. Die verlängerten Schulferien zeigen zudem, dass der Schutz der Zivilbevölkerung in dieser Ausnahmesituation oberste Priorität hat.


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