Der Wolf griff seine Besitzerin in einer Wohnung in Kiew an: Rettungskräfte gaben Details bekannt.
Nach Angaben von ТСН: Im Kiewer Stadtteil Obolon's kam es zu einem Vorfall: Ein Haustierwolf griff seine Besitzerin an und fügte ihr schwere Verletzungen zu. Das Tier lebte lange Zeit unter unhygienischen Bedingungen, was sich auf sein aggressives Verhalten ausgewirkt haben könnte.
Die Rettungskräfte des Wild Animals Rescue Centers fuhren sofort nach dem Notruf zum Tatort. Die Tierschützer bemerkten, dass die Frau den Wolf unter ungeeigneten Bedingungen hielt, was zu Stress bei dem Tier führte.
„Eine unangemessene Frau hielt das Tier über einen langen Zeitraum in ihrer Wohnung. Natürlich führte der Stress unter solchen ungeeigneten Bedingungen zu Aggressionen, sodass der Wolf sie angriff, ihre Hand stark zerfetzte und ihr in den Oberschenkel biss“, heißt es in dem Beitrag.
Die Nachbarn riefen den Krankenwagen, und die Mediziner brachten die Verletzte ins Krankenhaus, wo ihr die notwendige Hilfe geleistet wurde. Nach der Behandlung konnte die Frau nicht nach Hause zurückkehren, da der Wolf es ihr nicht erlaubte, die Wohnung zu betreten. Sie wandte sich um Hilfe an die Rettungskräfte.
Im Wild Animals Rescue Center wurde außerdem mitgeteilt, dass dies nicht der erste Fall sei, in dem die Frau wilde Tiere hält. Zuvor wurden bereits zwei Wölfe von ihr beschlagnahmt, die später ins Ausland in bessere Bedingungen gebracht wurden.
„Neben der Tatsache, dass das wilde Tier in einer Wohnung gehalten wurde, herrschten dort auch grässliche unhygienische Bedingungen, Schmutz, abscheulicher Gestank, der Wolf hat weder Impfungen noch Behandlungen. Und dieses Mal werden wir alles tun, was in unserer Macht steht, um so etwas zu verhindern, damit diese Frau keine wilden Tiere mehr hält“, heißt es in der Erklärung der Tierschützer.
Die Tierschützer haben sich mit den Nachbarn darauf geeinigt, im Falle der Entdeckung neuer wilder Tiere im Besitz der Frau sofort zu informieren und darauf hingewiesen, dass sie in diesem Fall eine Strafe nicht vermeiden wird.
Vertreter der Organisation betonten, dass die Haltung von wilden Tieren in Haushalten sowohl grausam für sie als auch gefährlich für Menschen ist.
„Jetzt hat der Wolf seine Chance auf ein Leben an einem besseren Ort und nicht in einer engen, schmutzigen Wohnung“, fügten sie hinzu.
Gleichzeitig hat sich die Situation in Odessa verschärft, nachdem ein Café namens Cat Lounge eröffnet wurde, in dem Katzen zum Mieten angeboten werden. Die Tierschützer berichteten von dem Tod zweier Tiere und entdeckten Verstöße in der Dokumentation und den hygienischen Bedingungen. Der Cafébesitzer wies die Vorwürfe zurück, während die Aktivisten sich um die Beschlagnahme von geschwächten Tieren kümmern und die strafrechtliche Verfolgung der Organisatoren fordern.
Dieser Vorfall mit dem Wolf hebt die Gefahr hervor, wilde Tiere in Haushalten zu halten, was nicht nur zu schweren Folgen für die Tiere, sondern auch für ihre Besitzer führen kann. Auch die aktiven Maßnahmen der Tierschützer zeigen die Wichtigkeit von Kontrolle und Medien bei der Verantwortung für die Haltung von wilden Tieren.
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