Der Schauspieler von Diener des Volkes, Ivan Kononenko, wurde ein Jahr nach seinem Tod in der Region Kursk in Kiew beigesetzt.
Nach Angaben von ТСН: In Kiew fand in der St. Michaelskathedrale die Verabschiedung von dem 41-jährigen Militär Ivan Kononenko, der den Rufnamen „Konan“ trug, statt. Er wurde bekannt durch seine Rollen in den Serien „Diener des Volkes“ und „Krepostnaya“, aber er fiel vor über einem Jahr in den Kämpfen in der Region Kursk. Aufgrund von Schwierigkeiten bei der Identifizierung und Evakuierung fand die Beerdigung des Helden erst jetzt statt.
Ivan Kononenko wurde am ersten Tag des großangelegten Krieges freiwillig. Seine Merkmale waren immer sein Lächeln, Optimismus und Entschlossenheit im Kampf.
Der letzte Beitrag und ein Jahr der Unsicherheit
Ivans letzter Beitrag in sozialen Medien war voller Hoffnung, aber auch Sorgen:
„Alles klar, ich bin wieder ins Ausland gefahren (dringender Dienst), ich weiß nicht, wann ich zurückkomme, ich werde ohne Verbindung sein."
Nur neun Tage nach diesem Post fiel der Leutnant Ivan Kononenko in den Kämpfen in der Region Kursk, was seine Kameraden bestätigten. Es gab Schwierigkeiten, seine Identität festzustellen, daher verblieb Ivan noch einige Monate auf der Liste der Vermissten.
Der Star von „Diener des Volkes“ und „Krepostnaya“
Vor dem Krieg arbeitete Ivan als Fitnesstrainer und spielte aktiv im Theater und Kino.
„So eine medienwirksame, kreative Person. Er spielte mit unserem Präsidenten in „Diener des Volkes“. Und in vielen anderen Filmen“,erinnert sich seine Studienkollegin und Freundin Natalia.
Sein künstlerisches Werk umfasst Rollen in solchen beliebten Serien und Filmen:
„Diener des Volkes“
„Krepostnaya“
„Die ersten Schwalben“
„Die verrückte Hochzeit“
„Kiew tagsüber und nachts“
„Echte Mystik“ und andere.
Freunde merken an, dass Ivan sozial aktiv und sehr gutherzig war.
Rückkehr an die Front trotz Verletzung
Seine Kameraden erinnern sich, dass Ivan von dem ersten Tag des Krieges an bei ihnen war und Unerschrockenheit zeigte. Er nahm an Kämpfen in der Region Tscherkassy teil und später im Donbass, insbesondere in Bachmut:
„Wanja war von dem ersten Tag an bei uns. Er war eine absolut furchtlose Person. Von den ersten Tagen an - Tscherkassy, dann Donbass: Bachmut."
Sogar nach einer schweren Verletzung, die er 2023 erlitt, setzte er seinen Dienst fort und kehrte nach der Rehabilitation wieder an die Front zurück.
„Er trat freiwillig in der gemischten Kompanie ein und nahm an der Befreiung der Region Kursk teil“,berichten seine Kameraden.
Ivan Kononenko hinterlässt zwei Söhne, eine Ehefrau, Eltern und eine Schwester.
▶ Auf dem YouTube-Kanal von TSN kann man unter diesem Link zuschauen: Verabschiedung von Ivan Kononenko: fiel vor einem Jahr in der Region Kursk, wurde aber erst heute beigesetzt
Die Verabschiedung von Ivan Kononenko war nicht nur für seine Familie ein wichtiger Moment, sondern auch für viele Menschen, die seine Kreativität und patriotischen Weg verfolgten. Helden der neuen Zeit wie Ivan zeigen Mut und Entschlossenheit, trotz aller Schwierigkeiten. Sein Andenken wird in den Herzen der Angehörigen und derjenigen lebendig sein, die seine künstlerischen Errungenschaften und seinen Mut an der Front bewunderten.
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