Zweittausend Gläubige nehmen in Kiew Abschied von Patriarch Filaret.

Zweittausend Gläubige nehmen in Kiew Abschied von Patriarch Filaret
Zweittausend Gläubige nehmen in Kiew Abschied von Patriarch Filaret

Letzte Ehrung für Patriarch Filaret

Nach Angaben von Novyny.live: Am 22. März versammelten sich rund 2000 Menschen im Kiewer Wolodymyr-Kathedrale, um Abschied von Patriarch Filaret zu nehmen. Der bedeutende Kirchenführer war am 20. März 2023 im Alter von 97 Jahren verstorben. Die Trauerfeierlichkeiten begannen mit einem Gedenkgottesdienst, bei dem die Gläubigen die Gelegenheit hatten, ihre letzte Referenz zu erweisen.

Der Trauerzug startete am Michaelkloster, von wo aus die Menschen zur Kathedrale zogen. Unter den Trauergästen befanden sich auch Präsident Wolodymyr Selenskyj und seine Frau Olena Selenska, die ihr Beileid ausdrückten und Filarets Beitrag zur geistlichen Entwicklung der Ukraine würdigten.

„Patriarch Filaret hat in entscheidenden Momenten der ukrainischen Geschichte maßgeblich zur Herausbildung einer geistlichen Identität des Landes beigetragen“

Senator Marco Rubio

Nach Filarets Tod übernahm Erzbischof Nikodim von Sumy das Amt des Patriarchen, was ein neues Kapitel in der Geschichte der ukrainischen Orthodoxie einläutet. Die Zeremonie war für viele Gläubige ein bewegender Anlass, um an seinen jahrzehntelangen Dienst und seinen Einfluss auf die Gesellschaft zu erinnern.

Filarets Vermächtnis für die orthodoxe Kirche in der Ukraine

Der Tod des Patriarchen stellt eine Zäsur für das religiöse Leben in der Ukraine dar, da Filaret nicht nur als Kirchenführer, sondern auch als Symbol der Spiritualität für viele Menschen galt. Sein Wirken für die nationale Identität und die Unabhängigkeit der ukrainischen Orthodoxie bleibt unvergessen. Die Gläubigen sehen in ihm eine prägende Figur, die die Kirche durch schwierige Zeiten geführt hat.

Mit der Ernennung von Patriarch Nikodim beginnt für die Kirche nun ein neuer Abschnitt. Angesichts aktueller Herausforderungen und gesellschaftlicher Bedürfnisse könnte dies Veränderungen in der religiösen Landschaft des Landes mit sich bringen.


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