Kiew: Räuber mit Spielzeugpistole nach Überfällen auf Wechselstuben gefasst.
Zwei gescheiterte Überfälle in Kiew
Nach Angaben von TSN.ua: Ein Mann versuchte in Kiew, zwei Wechselstuben auf dem Bazhana-Prospekt zu überfallen. Bei seinem ersten Versuch weigerte sich die Kassiererin, ihm Geld auszuhändigen. Beim zweiten Angriff konnte er sein Ziel nicht erreichen, da die Mitarbeiterin sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte. In beiden Fällen bedrohte er das Personal mit einer Pistole.
Festnahme und Ermittlungen
Die Polizei nahm den 29-jährigen Kiewer fest. Bei der Durchsuchung stellte sich heraus, dass die bei den Überfällen verwendete Waffe eine Spielzeugpistole war. Dem Mann wurde bereits der Verdacht nach Artikel 187, Absatz 4 des Strafgesetzbuches der Ukraine mitgeteilt. Dieses Delikt sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren mit Vermögenskonfiszierung vor. Solche versuchten Raubüberfälle werden unabhängig von der verwendeten Waffe streng geahndet.
Der Vorfall zeigt, wie wichtig Sicherheitsvorkehrungen in öffentlichen Einrichtungen sind und unterstreicht die schnelle Reaktion der Strafverfolgungsbehörden. Auch der Einsatz einer Attrappe kann bei den Opfern schwerwiegende psychologische Folgen auslösen und stellt einen gravierenden Angriff auf die öffentliche Sicherheit dar.
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