Russische Drohne tötet FREEДОМ-Journalisten Alena Gramowa und Jewgeni Karmasin in Kramatorsk.

Russische Drohne tötet FREEДОМ-Journalisten Alena Gramowa und Jewgeni Karmasin in Kramatorsk
Russische Drohne tötet FREEДОМ-Journalisten Alena Gramowa und Jewgeni Karmasin in Kramatorsk

Ein tragischer Verlust für die Ukraine

Nach Angaben von UATV: Bei einem russischen Drohnenangriff in Kramatorsk kamen am 23. Oktober 2025 die ukrainischen Journalisten Alena Gramowa und Jewgeni Karmasin ums Leben. Beide arbeiteten für den Sender FREEДОМ und berichteten über die Kriegsgeschehnisse in der Ukraine. Alena Gramowa war 43 Jahre alt, Jewgeni Karmasin 33. Ihr Tod ist ein schwerer Schlag für die journalistische Gemeinschaft und die gesamte Gesellschaft.

Ein symbolträchtiger und bitterer Tag

Ausgerechnet an diesem Tag wurde in der Ukraine offiziell der "Tag des Kriegsjournalisten" eingeführt. Dies unterstreicht die immense Bedeutung von Berichterstattern in Konfliktzonen. Posthum wurden Alena Gramowa und Jewgeni Karmasin mit dem Verdienstorden III. Klasse ausgezeichnet, der ihren Beitrag zum Journalismus und ihren Mut bei der Erfüllung ihrer Pflichten würdigt.

Zum Zeitpunkt des Angriffs hielten sich die beiden Journalisten in der Nähe ihres Fahrzeugs auf. Augenzeugen schildern die Ereignisse als blitzschnell:

„Sie waren bei ihrem Auto, alles ging in Sekundenbruchteilen vor sich, weniger als eine Sekunde.“
Auch der Sonderkorrespondent von FREEДОМ, Oleksandr Kolitschev, der bei dem Angriff schwer verletzt wurde, bestätigte die Geschwindigkeit des Geschehens:
„Es war sehr schnell. Praktisch geräuschlos. Im allerletzten Moment habe ich dann doch noch etwas gehört.“

Der Tod von Alena Gramowa und Jewgeni Karmasin macht die tödlichen Gefahren deutlich, denen Journalisten an der Front täglich ausgesetzt sind, und unterstreicht die Notwendigkeit, die Pressefreiheit auch im Krieg zu schützen. Ihr Andenken wird in den Herzen aller weiterleben, die die Wahrheit und den Mut zu ihrer Verbreitung schätzen.

Diese Tragödie zeigt nicht nur die alltäglichen Risiken für Medienschaffende auf, sondern lenkt die Aufmerksamkeit auch auf die essentielle Bedeutung ihrer Arbeit bei der Aufklärung über Konflikte. Die Einführung des Tags des Kriegsjournalisten betont den Wert der Pressefreiheit und die Unterstützung für jene, die ihr Leben für Informationen riskieren. Das Gedenken an Alena Gramowa und Jewgeni Karmasin sollte die Gesellschaft für die Gefahren sensibilisieren, denen Journalisten im Krieg ausgesetzt sind, und die Solidarität mit ihrem Kampf um die Wahrheit stärken.


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