Russland bereitet sich bis 2026 auf den Krieg vor: Experte über die wahren Pläne des Kremls.
Nach Angaben von ТСН: Die russische Führung betrachtet die Beendigung der Kampfhandlungen nicht als Priorität und bereitet die Armee darauf vor, den Konflikt mindestens bis Ende 2026 fortzusetzen. Während auf internationaler Ebene friedliche Initiativen erörtert werden, arbeiten sie in Moskau aktiv an den Plänen für Offensive.
Internationale Erwartungen und Realität
Diese Informationen wurden vom Leiter der Sicherheitsprogramme des Zentrums für Globalisierung, "Strategie XXI", Kapitän 1. Ranges Pawlo Lakijtschuk, bekannt gegeben. Seinen Worten zufolge gibt es eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Erwartungen der westlichen Führer und der Realität, die sich unter der Herrschaft des Kremls entwickelt. Während der US-Präsident ein schnelles Ende des Krieges anstrebt und die europäischen Verbündeten sich auf Sicherheitsgarantien für die Ukraine konzentrieren, stellt Wladimir Putin Bedingungen auf, die Frieden unmöglich machen.
Prioritäten des Kremls
Pawlo Lakijtschuk stellte fest, dass für den russischen Führer die Frage des Waffenstillstands an letzter Stelle steht.
„Es erscheint Putin, der sagt: 'Nein, die Sicherheitsgarantien dort – das alles ist unwichtig, und sogar das Ende des Krieges.' Zuerst beseitigen wir die Probleme, klären die Garantien für die Nachkriegsicherheit, und dann stoppen wir den Krieg. Was im 'Trump-Plan' (28. Punkt) das Ende des Krieges betrifft, steht das als letztes, bei Selenskyj ist es das letzte. Warum? Weil Putin nicht will, dass der Krieg stoppt“, betonte er.
Militärstrategie Russlands
Der Analyst wies auch auf die jährliche Tagung des Verteidigungsministeriums der RF hin, bei der die militärischen Führer dem Präsidenten Bericht erstatten. Diese Veranstaltung zeigt die tatsächlichen Richtungen der russischen Politik, die widersprüchlich zur friedlichen Rhetorik stehen.
„Es wird weder von Frieden im Jahr 2026 noch von irgendwelchen Maßnahmen zur Erreichung des Friedens im Jahr 2025 gesprochen. Es wird darüber gesprochen, dass 2026 weiter Ziele der sogenannten 'SVO' erreicht werden. Das ganze Jahr ist dafür vorgesehen. Und es wird nicht von irgendwelchen alternativen Optionen gesprochen“, fasste Lakijtschuk zusammen.
Darüber hinaus hat der russische Führer einen weiteren Erlass zur Mobilisierung von Bürgern zum Militärdienst im Jahr 2026 unterzeichnet. Zuvor hatte er auch erklärt, dass er ‚drei ukrainische Regionen befreit‘ hat.
Die Situation bleibt angespannt, und die Handlungen Moskaus deuten darauf hin, dass Friedensverhandlungen derzeit keine Priorität haben. Weltführende Persönlichkeiten setzen weiterhin auf diplomatische Lösungen, aber die Realitäten, mit denen die Ukraine konfrontiert ist, sprechen eine andere Sprache. Eine Intensivierung der militärischen Aktivitäten Russlands könnte zu weiteren Eskalationen des Konflikts führen.
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