Ab Juli 2026: Wasser wird deutlich teurer – welche Haushalte von höheren Subventionen profitieren.
Neue Preise für Wasser und Abwasser in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 1. Juli 2026 treten in mehreren ukrainischen Städten angepasste Gebühren für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Kraft. Da die staatliche Unterstützung für Empfänger von Wohngeld automatisch an die neuen Tarife angepasst wird, verändert sich auch die Höhe der Subventionen.
Dank des Gesetzes Nr. 4777-ІХ erhalten lokale Behörden die Befugnis, die Preise für Wasserbetriebe eigenständig festzulegen. Dies führt zu teils erheblichen regionalen Unterschieden. Hier einige Beispiele für die neuen Kosten pro Kubikmeter:
- Tschernihiw (Wasserwerk): 64,76 UAH/m³ (ohne MwSt.)
- Tscherkassy (Wasserwerk): 47,26 UAH/m³ (ohne MwSt.)
- Ternopil: 72,78 UAH/m³ (ohne MwSt.)
- Riwne (Wasserwerk): 57,04 UAH/m³ (ohne MwSt.)
- Poltawa: 84,90 UAH/m³ (inkl. MwSt.)
- Krementschuk: 67,40 UAH/m³ (inkl. MwSt.)
- Winnyzja: 81,07 UAH/m³ (inkl. MwSt.)
Diese Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf die finanzielle Situation vieler subventionsberechtigter Haushalte. Mit der Einführung der neuen Gebühren ist zu erwarten, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen im Juli eine Erhöhung ihrer Subventionen erhalten. Für Menschen, die auf staatliche Hilfe bei den Nebenkosten angewiesen sind, wird diese Anpassung besonders relevant.
Anpassung an die neuen Tarife
Die neuen Preise spiegeln regionale wirtschaftliche Gegebenheiten und den spezifischen Bedarf der Städte wider. Sie könnten zudem das Verbraucherverhalten der Bevölkerung beeinflussen. Entscheidend ist, dass die lokalen Verwaltungen auf diese Veränderungen vorbereitet sind, um weiterhin eine qualitativ hochwertige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zu gewährleisten. Gleichzeitig müssen sozial schwächere Gruppen bei steigenden Kosten unterstützt werden. Es bleibt abzuwarten, wie die Bürger auf die Preisanpassungen reagieren und ob sie die neuen finanziellen Herausforderungen bewältigen können.
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