In Krywyj Rih wurde die Notfallrettungsaktion abgeschlossen: 18 Menschen sind gestorben.
Die Notfallrettungsarbeiten in Krywyj Rih nach dem Angriff der russischen Truppen sind abgeschlossen
Der Vorsitzende des Verteidigungsgremiums von Krywyj Rih, Oleksandr Wilkul, berichtete, dass die Notfallrettungsarbeiten an allen Orten des feindlichen Angriffs in Krywyj Rih abgeschlossen sind. 'Jetzt arbeiten die städtischen Stäbe und die kommunalen Dienste', fügte er hinzu.
Am 4. April führten die russischen Truppen einen Raketenangriff auf ein Wohngebiet in Krywyj Rih durch. 18 Personen wurden getötet, darunter 9 Kinder, über 60 Menschen, einschließlich Kinder, wurden verletzt. Fünf Wohngebäude, Bildungseinrichtungen, Gastronomie und über 30 Fahrzeuge wurden zerstört.
Laut dem Vorsitzenden des Verteidigungsgremiums der Stadt, Oleksandr Wilkul, haben die Russen eine 'Iskander-M'-Rakete mit einem Streumunition verwendet, die in der Luft über dem Wohngebiet explodierte und eine große Anzahl von Opfern unter der Zivilbevölkerung verursachte.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, verurteilte den Angriff und rief die internationale Gemeinschaft auf, den Druck auf Russland zu erhöhen.
Am selben Abend starteten die Russen Drohnen über Krywyj Rih. Bei dem Angriff starb eine ältere Frau, die in einem Privathaus verbrannt ist. Fünf weitere Personen wurden verletzt.
Durch den Angriff wurden in einem der Stadtteile die Gleise und die Oberleitungsnetze beschädigt, weshalb mehrere Straßenbahnen nicht mehr fahren werden. Die Rettungskräfte kämpfen immer noch in zwei Gebieten gegen die Flammen.
Lesen Sie auch
- Großangriff auf Moskau: Bataillonskommandeur „Nemesis“ enthüllt Details zum Drohnenangriff
- EU-Beitritt der Ukraine: Selenskyj sieht regionale Stabilität auf dem Spiel
- Europa muss mit am Tisch sitzen: Selenskyj nennt Bedingung für Gespräche mit Russland
- 24.000 Söldner aus Afrika: Selenskyj warnt vor neuer Gefahr durch Russlands Rekrutierung
- EU verlängert Russland-Sanktionen um ein Jahr und gewährt Ukraine Kredit von 90 Milliarden Euro
- EU verlängert Russland-Sanktionen um ein Jahr – Selenskyj drängt auf schnellere Beitrittsgespräche

