Nachbarn in Lwiw: Frau erschießt Hund und muss mit Haft rechnen.
Vorfall in der Region Lwiw
Nach Angaben von TSN.ua: Eine 55-jährige Frau hat in der Region Lwiw den Hund einer Nachbarin erschossen. Der Vorfall ereignete sich am 24. Januar im Rajon Stryj. Die 37-jährige Besitzerin des Tieres erstattete daraufhin bei der Polizei Anzeige wegen Tötung ihres Hundes. Wie bekannt wurde, schoss die Angeklagte mit einer 'Crosman Phantom'-Luftgewehr auf das Tier, worauf es an der erlittenen Verletzung starb.
Gegen die Frau wurde der Verdacht einer Straftat nach Artikel 299, Teil 1 des ukrainischen Strafgesetzbuches erhoben, der grausame Tierquälerei unter Strafe stellt. Sollte sich ihre Schuld beweisen lassen, drohen ihr eine Freiheitsbeschränkung von ein bis drei Jahren oder eine Freiheitsstrafe von zwei bis drei Jahren. Das Vorverfahren dauert an und die Ermittlungsbehörden bearbeiten den Fall weiter.
Ähnliche Fälle
Ein vergleichbarer Vorfall hatte sich bereits am 2. Februar im Dorf Stare Selo im Rajon Lwiw zugetragen.
Solche Vorfälle zeigen eine wachsende gesellschaftliche Besorgnis über Tierquälerei in der Ukraine und lösen regelmäßig Empörung aus. Die juristische Aufarbeitung ist entscheidend, um ein Zeichen gegen solche Grausamkeiten zu setzen. Das laufende Ermittlungsverfahren könnte daher zu einem wichtigen Präzedenzfall für den Tierschutz im Land werden.
Lesen Sie auch
- Eigenständige Einleitung der ärztlichen Untersuchung für den Militärdienst in der Ukraine: Einmal erstellt, keine Rücknahme möglich
- 17.560 Griwna für Kinder von Soldaten: So läuft die Auszahlung für Ferienlager
- Telegram-Kanal gegen Mobilmachung: Soldat in der Ukraine vor Gericht
- Luftalarm legt Prüfungsablauf lahm: 129 Teilnehmer beendeten Test erst nach 21 Uhr in Odessa
- Alte Papier-Arbeitsbücher ungültig: Ukrainer drohen Rentenprobleme
- Kiews Stadtplan ist 25 Jahre alt: Bis 2028 müssen neue Konzepte her

