Lwiw hat für die gefangenen Soldaten protestiert: wie die Stadt an die vermissten Verteidiger erinnert.
Am Sonntag, dem 17. August, fand in Lwiw eine Erinnerungsaktion für die gefangenen und vermissten ukrainischen Soldaten statt. Die Lwiwier gingen auf die Straßen der Stadt, um an die Bürger zu erinnern, die immer noch nicht aus der russischen Gefangenschaft nach Hause zurückgekehrt sind.
Darüber informiert die Journalistin von Novyny.LIVE, Marta Baidak, vor Ort.
Heute, am 17. August, versammelten sich Aktivisten zu einer weiteren Erinnerungsaktion im Zentrum von Lwiw. Die Menschen kamen zum Denkmal von Taras Shevchenko, um erneut an diejenigen zu erinnern, die sich immer noch in russischer Gefangenschaft befinden.
Familienangehörige, Verwandte und Freunde der ukrainischen Verteidiger, die gefangen genommen wurden oder während des umfassenden Krieges Russlands gegen die Ukraine vermisst sind, gingen mit Plakaten auf die Straßen von Lwiw, um an die Kämpfer zu erinnern, die immer noch nicht in ihre Heimat zurückgekehrt sind.
'Sie haben uns gerettet, und wir sind verpflichtet, sie zu retten', sagt eine Teilnehmerin der Aktion im Zentrum von Lwiw.
Anastasia stammt aus Mariupol. Sie erzählte Novyny.LIVE, dass sie nur dank der Verteidiger und Verteidigerinnen überlebt hat, die den gesamten Schlag auf sich genommen haben.
'Sie befinden sich immer noch, seit über drei Jahren, in Gefangenschaft. Wir sind verpflichtet, sie zu retten', betont die Teilnehmerin der Aktion.
Am Sonntag, dem 17. August, fand auch in Odesa eine Aktion zum Unterstützung der gefangenen und vermissten Soldaten und Zivilisten statt. Kürzlich berichtete der ukrainische Geheimdienst, wie viele Ukrainer während des umfassenden Krieges aus der russischen Gefangenschaft zurückgeholt werden konnten.
In Lwiw und Odesa fanden Erinnerungsaktionen für die gefangenen und vermissten ukrainischen Soldaten statt. Die Teilnehmer der Aktionen erinnerten die Öffentlichkeit an die Bedeutung der Unterstützung und der Bemühungen zur Freilassung der ukrainischen Gefangenen, die sich immer noch in den Gefängnissen von Ternopil und anderen Einrichtungen auf dem von Russland besetzten Gebiet befinden.
Lesen Sie auch
- Polens Außenminister Sikorski warnt vor russischen Provokationen: Wie steht es um die Verteidigungsbereitschaft?
- Neue Männlichkeitsbilder in der US-Demokratie: Zohran Mamdani und Graham Plattner im Fokus
- Neue Vereinbarungen zu Kriegsgefangenen: Details zum Austausch mit Russland vom Ombudsmann offengelegt
- Polens Außenminister: Russland hat Kriegsinitiative verloren – Warnung vor inszenierten NATO-Provokationen
- Tichanowskaja warnt: Lukaschenko baut Militärinfrastruktur an der Grenze zur Ukraine weiter aus
- Wer trägt die Schuld an der Wolhynien-Tragödie? Können sich Ukraine und Polen versöhnen?

