In Mykolajiw wurde ein Paar festgenommen, das ein neugeborenes Kind für 10.000 Dollar verkauft hat.
Nach Angaben von ТСН: In Mykolajiw wurde ein Paar festgenommen, das sein neugeborenes Kind für 10.000 Dollar verkauft hat. Das Baby wurde dem Käufer in der Nähe des Krankenhauses übergeben, und das erhaltene Geld war für ihre eigenen Bedürfnisse vorgesehen.
Diese Information wurde vom Hauptquartier der Nationalen Polizei der Ukraine in der Region Mykolajiw veröffentlicht.
Details des Verbrechens
Beamte der Migrationspolizei erfuhren von der Vorbereitung des Verbrechens noch vor der Geburt des Kindes. Es stellte sich heraus, dass die 21-jährige Mutter und ihr 38-jähriger Lebensgefährte, der Vater des Kindes, bereits in der späten Schwangerschaft nach einem möglichen Käufer suchten.
Der „Käufer“ besprach die Bedingungen des Deals mit dem Paar. Für das neugeborene Kind verlangte das Paar 10.000 Dollar und erhielt gleichzeitig eine Anzahlung von 8.000 Griwna. Die Frau schrieb auch eine Quittung, dass sie das Kind nach der Geburt übergeben wird.
Am 2. Januar, einen Tag nach der Geburt, wurde der Deal abgeschlossen. Die Polizei nahm das Paar sofort nach der Übergabe des Kindes in der Nähe des Krankenhauses fest.
Festnahme und Folgen
Die Operation zur Aufdeckung und Festnahme wurde von Einheiten der Migrationspolizei, der Ermittlungsabteilung, den Analysten der Kriminalanalyse und dem Sonderpolizeibataillon der Polizei der Nationalen Polizei in der Region Mykolajiw durchgeführt.
Dem festgenommenen Paar wurde gemäß Teil 3 Artikel 149 des Strafgesetzbuchs der Ukraine (Menschenhandel von Minderjährigen) beschuldigt. Das Gericht wählte für sie eine Haftstrafe mit der Möglichkeit der Kautionszahlung.
Bereits vor diesem Vorfall war das Paar wegen illegalem Drogenverkehr, Diebstahl und anderen Straftaten in das Visier der Strafverfolgungsbehörden geraten.
Dieser Vorfall unterstreicht das ernste Problem des Menschenhandels, insbesondere des Verkaufs von Kindern. Die Polizei ruft die Gesellschaft auf, wachsam zu bleiben und über verdächtige Situationen zu berichten, um Tragödien im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Säuglingen zu vermeiden.
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