Das Verteidigungsministerium hat neue Mobilisierungsregeln für das Jahr 2026 angekündigt: Was ändert sich.

Das Verteidigungsministerium hat neue Mobilisierungsregeln für das Jahr 2026 angekündigt: Was ändert sich
Das Verteidigungsministerium hat neue Mobilisierungsregeln für das Jahr 2026 angekündigt: Was ändert sich

Nach Angaben von ТСН: Mobilisierung in der Ukraine: neue Verbesserungen für das Jahr 2025

Im Jahr 2025 hat das Verteidigungsministerium der Ukraine viele Aspekte der Mobilisierung vereinfacht und Innovationen eingeführt, die diesen Prozess bequemer und effektiver machen.

Gemäß den Informationen des Verteidigungsministeriums können die meisten Verfahren jetzt online durchgeführt werden. Dank dieser Änderungen haben sich die Warteschlangen in den territorialen Rekrutierungs- und Sozialhilfezentren (TRC) erheblich verkürzt, und die Anwendung „Reserv+“ hat neue Funktionen erhalten, wie die Bearbeitung von Aufschüben, das Bestehen der militärisch-medizinischen Untersuchung (MMU) und eine digitale Buchhaltungskontrolle.

Schlüsselinnovationen

Aufschübe online

Jetzt können Aufschübe von der Mobilisierung automatisch über die Anwendung „Reserv+“ beantragt werden. Wer keinen Zugang zu einem Smartphone hat, darf einen Antrag im CNAP einreichen. Papiertechnische Nachweise mit Stempel sind nicht mehr erforderlich — das Hauptdokument zur Bestätigung des Aufschubs ist die Reservierungs-ID mit dem Foto des Eigentümers.

Reservierungs-ID — das Hauptdokument des wehrpflichtigen Dienstes

Alle militärischen Unterlagen werden jetzt nur noch in elektronischer Form ausgestellt. Die Reservierungs-ID ist in der mobilen Anwendung für mehr als 6 Millionen Benutzer verfügbar. Wer kein Smartphone verwenden kann, hat die Möglichkeit, eine Papierkopie über die Anwendung, das Portal Diya oder an TRC/CNAP zu erhalten. Der Übergang zum elektronischen Format verringert das Risiko von Verlust oder Fälschung von Dokumenten.

Online-Strafzahlungen

In der Anwendung „Reserv+“ können Bußgelder für Verstöße gegen die Regeln der Militärregistrierung, z. B. für Nichterscheinen bei der Vorladung oder bei der MMU, bezahlt werden. Nach der Einreichung des Antrags prüft das TRC diesen innerhalb von drei Tagen, und die Zahlung hebt den spezifischen Verstoß auf, jedoch bleiben die Pflichten zur Militärregistrierung bestehen.

Elektronische Überweisungen zur MMU und die Ergebnisse der Kommissionen

Jetzt können Benutzer Überweisungen zur MMU und die Untersuchungsergebnisse ohne Warteschlangen im TRC erhalten. Die Entscheidungen der Kommissionen werden durch elektronische Unterschriften festgehalten, was den Prozess transparenter macht.

Elektronische Warteschlange im TRC

Das elektronische Terminvermittlungsystem für die TRC und das SP funktioniert in den meisten Zentren und sorgt für eine schnelle und transparente Terminvereinbarung, reduziert die Belastung der Zentren und integriert sich mit anderen Online-Diensten.

Ab dem 1. Januar 2026 werden Vorladungen nach neuen Regeln übergeben. Dazu gehört die Möglichkeit, Vorladungen nicht nur am Wohn- oder Arbeitsort, sondern auch in Bildungseinrichtungen, bei öffentlichen Veranstaltungen, in staatlichen Institutionen, an Kontrollpunkten und an Grenzübergangsstellen zu erhalten.

Diese Innovationen zielen darauf ab, die Mobilisierungsverfahren zu vereinfachen und die Interaktion zwischen Militär und Zivilisten zu verbessern. Die Vereinfachung der Prozesse soll die administrativen Barrieren verringern, was sich positiv auf die Bereitschaft der Jugend zur Erfüllung ihrer militärischen Pflicht auswirken soll.


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