Ukrainer in Polen ins Krankenhaus eingeliefert nach Angriff: Botschafter Bodnar fordert Untersuchung.
Nach Angaben von ТСН: Vor kurzem wurde ein ukrainischer Staatsbürger in der polnischen Stadt Radom Opfer eines Gruppeneingriffs. Die Angreifer machten körperliche Übergriffe auf den Mann und beleidigten ihn wegen seiner Nationalität. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Darüber informierte der ukrainische Botschafter in Polen, Wasyli Bodnar.
Umstände des Angriffs
Der Angriff ereignete sich nach einem häuslichen Konflikt, der ohne Polizeibeteiligung gelöst werden konnte. Trotzdem wurde Gewalt gegen den Mann angewendet. Während des Angriffs riefen die Angreifer Beleidigungen, die mit der Nationalität des Opfers zusammenhingen.
„Ukrainische Staatsbürger haben das Recht auf Respekt für ihre Würde und auf Sicherheit, unabhängig von ihrem Aufenthaltsland. Jegliche Formen von Gewalt oder Hassrede gegen Ukrainer sind inakzeptabel und sollten angemessen rechtlich bewertet werden“, betonte Bodnar.
Reaktion der diplomatischen Vertreter
Der Botschafter äußerte die Hoffnung auf eine unparteiische und umfassende Untersuchung des Vorfalls und auf die rechtliche Verfolgung der Verantwortlichen gemäß dem Gesetz, unter Berücksichtigung einer möglichen Motivation von nationalem Hass. Er fügte hinzu, dass der Konsularservice der Ukraine in Polen in ständigem Kontakt mit den örtlichen Strafverfolgungsbehörden steht und die erforderlichen Informationen über offizielle Kanäle erhält.
Weitere Fälle von Aggression
Darüber hinaus griff in der polnischen Stadt Łódź eine Frau eine Ukrainerin mit einem Baby im Kinderwagen an, nachdem diese sie gebeten hatte, ihren Hundekot zu beseitigen. Als sie von der Nationalität des Opfers erfuhr, führte die Angreiferin einen körperlichen Angriff durch und äußerte xenophobe Drohungen, die auf Video festgehalten wurden.
Leider sind solche Vorfälle ein Zeichen für wachsende Spannungen und aggressive Ausdrücke, denen Ukrainer im Ausland ausgesetzt sind. Es ist wichtig, dass die Strafverfolgungsbehörden auf solche Vorfälle reagieren und dass die Gesellschaft sich im Kampf gegen Hass und Diskriminierung, unabhängig von der Nationalität, zusammenschließt.
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