Vater und Sohn schmuggelten Männer in versteckten Lkw: Ihnen drohen bis zu 9 Jahre Gefängnis.
Vater und Sohn hatten in ihren Lkw gefährliche Verstecke in den Zylindern eingerichtet, um Männer im wehrpflichtigen Alter über die Grenze zu bringen. Allerdings wurden sie in der Region Odessa von Grenzbeamten auf frischer Tat ertappt, den Tätern droht Gefängnisstrafe.
Darüber berichtet die Südregionale Verwaltung des Staatlichen Grenzschutzdienstes der Ukraine.
Details des Falls
Bei der Überprüfung von zwei Lkw von MAN, die in Richtung Grenze zu Rumänien fuhren, hatten die Grenzbeamten Verdacht geschöpft, weshalb eine Durchsuchung durchgeführt wurde. Infolgedessen wurden drei Männer aus den Regionen Saporischschja, Chmelnyzkyj und Donezk in den Zylindern von teleskopischen Hydraulikzylindern gefunden, die den Anhänger anheben.
Während der Fahrt saßen die Männer in den Fahrerkabinen, aber bei Annäherung an die Kontrollposten verbrachten sie sich in diese Zylinder. Dort waren sie zwischen beweglichen Metallteilen ohne Belüftung und setzten sich ernsthaften Lebens- und Gesundheitsgefahren aus.
Welche Strafe droht?
Den Transporteuren wurde gemäß Art. 332 StGB (Illegale Vermittlung von Personen über die Grenze der Ukraine) der Tatvorwurf gemacht. Ihnen drohen von 7 bis 9 Jahren Haft.
Die Passagiere haben Verwaltungsprotokolle wegen illegaler Grenzüberschreitung erhalten. Ihnen drohen bis zu 8500 Grivna Geldstrafe oder eine Verwaltungsarrest von 15 Tagen.
Bei der Überprüfung der Lkw, die Männer im wehrpflichtigen Alter über die Grenze transportierten, entdeckten die Grenzbeamten gefährliche Verstecke in den Hydraulikzylindern. Den Übeltätern droht ernsthafte Verantwortung, einschließlich hoher Geldstrafen und Haft.Lesen Sie auch
- Warum Polen die Beziehungen zur Ukraine nicht abbrechen wird: Ein Experte erklärt die Hintergründe des aktuellen Konflikts
- Warum Staatsdiener in Kriegszeiten unverzichtbar sind: Budanow würdigt ihren Einsatz
- USA fordern Russland im UN-Sicherheitsrat zu sofortigem Friedensschluss mit der Ukraine auf
- Kiew nennt Bedingung für direkte Gespräche mit Moskau
- Berliner Gipfel am 24. Juni: Europas Spitzenpolitiker beraten über weitere Ukraine-Hilfe
- Ukraine droht im UN-Sicherheitsrat mit Ende der Geduld – USA fordern sofortige Waffenruhe

