Nächtlicher Großangriff auf Krim: 12 Schiffe und neun Energieanlagen getroffen – Operation läuft weiter.
Militäraktion „Krim-Schalter aus“
Nach Angaben von Espreso.tv: Der Kommandeur der ukrainischen Seestreitkräfte (SBS), Robert Browdi, bestätigte Angriffe auf Schiffe und die Energieinfrastruktur auf der Krim. Gleichzeitig wird die Operation gegen Russlands Schattenflotte fortgesetzt. In der Nacht vom 12. auf den 13. Juli fand die Aktion mit dem Codenamen „Krim-Schalter aus“ statt, bei der folgende Ziele getroffen wurden:
- 7 Tanker
- 5 Frachtschiffe
- eine Fähre
- zwei Schlepper
Insgesamt haben die „Vögel“ der SBS am vergangenen Tag 1725 Ziele bearbeitet.
Zerstörung von Energieanlagen und Luftabwehr
Im Rahmen dieser Operation wurden außerdem neun Umspannwerke und ein strategischer Stromübergabepunkt zerstört. Hinzu kamen vier Luftabwehrsysteme, darunter ein S-400-„Triumf“-Starter, ein „Tor“-Flugabwehrraketensystem und zwei Radaranlagen. Die Aktion gegen die russische Schattenflotte läuft bereits seit dem 6. Juli. Bis zum 11. Juli wurden 76 Schiffe getroffen, davon 28 in einer einzigen Nacht.
Robert Browdi erklärte: „Die Umschlaginfrastruktur der Halbinsel wird jede Nacht getroffen.“ Er bestätigte zudem, dass „der Verkehr durch die Straße von Kertsch offenbar zum Erliegen gekommen ist.“
Parallel dazu bereitet die Europäische Union ein neues, bereits 21. Sanktionspaket gegen Russland vor. Der Schwerpunkt liegt auf der Schattenflotte, Finanzinstituten und Firmen, die mit gestohlenem ukrainischem Getreide in Verbindung stehen. Die russische Schattenflotte besteht aus alten, nicht versicherten Tankern, die genutzt werden, um Sanktionen zu umgehen und Öl zu exportieren. Dies unterstreicht, wie wichtig die fortgesetzten Angriffe ukrainischer Kräfte sind, um die Ressourcen zu zerstören, die Russlands Aggression unterstützen.
Die Operation zeigt, wie aktiv die Ukraine gegen die russische Aggression im Schwarzen Meer und auf der Krim vorgeht. Die Schläge gegen Schiffe und die Energieversorgung zielen darauf ab, die logistischen Ketten zu kappen, die Russlands Militäroperationen stützen. Die geplanten EU-Sanktionen könnten zudem die Finanzierung und Funktionsfähigkeit der Schattenflotte erheblich beeinträchtigen – ein weiterer Beleg für die Bedeutung internationaler Unterstützung in diesem Kontext.
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