Fang der Donau-Garnele in Wylkowe gestartet: Was über die invasive Art bekannt ist.
Saisonstart für den Donau-Garnelen-Fang in Wylkowe
Nach Angaben von Novyny.live: In Wylkowe in der Oblast Odessa hat die Saison für den Fang der Donau-Garnele begonnen, die erstmals auf industrieller Ebene erlaubt ist. Dieser experimentelle Fischfang steht aufgrund des kalten Frühlings und fehlender Forschung vor Unsicherheiten bezüglich der Fangmengen. Die Donau-Garnele tauchte vor einigen Jahren im Donaudelta auf und gelangte über Ballastwasser von Schiffen in die Region.
Experimenteller Fischfang und seine Herausforderungen
Im Jahr 2023 wurde der Fang aufgrund des kalten Winters als experimentell eingestuft. In den Gewässern nahe Wylkowe wird die Garnele mit speziellen Fallen gefangen. Laut Angaben bringt ein Netz pro Tag etwa 200 Gramm Garnele ein. Die Donau-Garnele ist eine invasive Art, und die Nachfrage nach ihr steigt, insbesondere aus Odessa und Kiew.
„Diese Garnele gelangte mit dem Ballastwasser japanischer Schiffe zu uns“, erklärte Laryschtschokowa.
Mykola Sarizkyj berichtete unterdessen: „Die Wassertemperatur steigt derzeit, die Garnele kommt aus der Anabiose heraus“, was die Fangmengen in naher Zukunft beeinflussen könnte.
Darüber hinaus deckten Strafverfolgungsbehörden in der Oblast Odessa Fälle von illegalem Fischfang auf. Der dem ukrainischen Fischereisektor entstandene Schaden übersteigt 250.000 Griwna. Diese Vorfälle unterstreichen die Bedeutung der Kontrolle über die Fischerei und des Schutzes der Wasserressourcen in der Region. Angesichts der wachsenden Nachfrage nach Donau-Garnelen wird ein effektives Management dieser Ressourcen besonders relevant.
Die Einführung des kommerziellen Fangs der Donau-Garnele auf industrieller Ebene eröffnet neue Möglichkeiten für die lokale Wirtschaft. Aufgrund des Mangels an ausreichender Forschung und Informationen über diese Art ist jedoch Vorsicht geboten. Gleichzeitig betonen die Fälle von illegalem Fischfang die Notwendigkeit einer verstärkten Kontrolle der Fischerei, um die Nachhaltigkeit der Wasserressourcen und deren Erhalt für zukünftige Generationen zu gewährleisten.
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