Das Treffen von Selenskyj und Trump: Ist ein Durchbruch in den Friedensverhandlungen möglich?.

Das Treffen von Selenskyj und Trump: Ist ein Durchbruch in den Friedensverhandlungen möglich?
Das Treffen von Selenskyj und Trump: Ist ein Durchbruch in den Friedensverhandlungen möglich?

Nach Angaben von ТСН: Die Ukraine sucht nach konstruktiven Lösungen, um die aktiven Kampfhandlungen zu stoppen.

Darüber berichtete der Berater des Präsidentenbüros von Wolodymyr Selenskyj, Mychajlo Podoljak.

„Für uns ist es wichtig, offizielle Dokumente von allem zu trennen, was darum herum geschieht. Es gibt die Position der US-Administration zum 'Friedensplan', die wir auf mehreren Plattformen mit Amerikanern und Europäern diskutieren. Es geht darum, zu versuchen, einen realistischen Mechanismus für den Kriegsende zu schaffen: Sicherheitsgarantien, die Rolle der Verbündeten, Folgen für Russland im Falle einer Wiederholung der Aggression. Das ist eine komplexe und fragile Diskussion, in der jedes Wort Gold wert ist“, bemerkte er.

Er fügte auch hinzu:

„Die sensibelsten Fragen – Territorien, Truppenstärke, alliance Möglichkeiten – erfordern Gespräche auf höchster Ebene zwischen Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump. Der Präsident der Ukraine ist jederzeit bereit, an einem solchen Treffen teilzunehmen. Es ist klar, dass es ohne persönliche Gespräche der Präsidenten unmöglich ist, auf die sensibelsten Fragen korrekt zu antworten. Ebenso ist es klar, dass die Russische Föderation bislang nicht das Verlangen zeigt, den Krieg zu beenden“, fügte er hinzu.

Wir erinnern daran, dass bekannt wurde, dass Witkoff russische Berater von Putin beraten hat. Dies geschah während des Gesprächs zwischen Politikern im Oktober. Der amerikanische Beamte riet dem Kreml, wie er durch Schmeicheleien dem US-Präsidenten Donald Trump einen 'Friedensplan' für die Ukraine vorschlagen könne. Dieses Gespräch ging dem skandalösen ‘Friedensplan von Trump’ mit 28 Punkten voraus.

Nach diesem trafen sich Putin und Trump für ein zweistündiges produktives Gespräch, während dessen der russische Führer den amerikanischen Präsidenten für das Erreichen eines Abkommens über den Waffenstillstand in Gaza lobte und ihn für seine Bemühungen als 'Friedenspräsident' pries – so wie Witkoff Ushawow geraten hatte.

Die Veröffentlichung The Telegraph stellte ebenfalls fest, dass ein Leck des Telefonats zwischen Witkoff und Ushawow die ungeschickten Versuche des Amerikaners bestätigte, dem Kreml zu 'trainieren', wie man mit Trump umgeht. Trotz des vorherigen Erfolges des Sonderbeauftragten des US-Präsidenten in Gaza wurde seine unzureichende diplomatische Vorbereitung deutlich.

So bleibt die Situation um den Friedensprozess angespannt. Diskussionen auf höchster Ebene zwischen der Ukraine und den USA könnten entscheidend für die weitere Richtung der Verhandlungen mit Russland sein. Allerdings ist in Moskau bisher kein Gefühl des Konfliktabschlusses festzustellen, und die diplomatischen Bemühungen erfordern erhebliche Aufmerksamkeit und Anstrengungen von beiden Seiten.


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