In Chile wurde die 1000 Jahre alte Mumie eines Bergmanns gefunden: Was die Artefakte offenbaren.

In Chile wurde die 1000 Jahre alte Mumie eines Bergmanns gefunden: Was die Artefakte offenbaren
In Chile wurde die 1000 Jahre alte Mumie eines Bergmanns gefunden: Was die Artefakte offenbaren

Nach Angaben von ТСН: In der Atacama entdeckten Archäologen die Mumie eines Mannes, der vor etwa 1000 Jahren, vermutlich durch einen Einsturz in einer Mine, ums Leben kam.

Die mumifizierten Überreste wurden in der Nähe eines alten Türkisbergwerks bei der Stadt El Salvador im Norden Chiles gefunden. Die natürliche Trockenheit der Luft war verantwortlich für die natürliche Mumifizierung des Körpers.

Zusammen mit dem Körper fanden die Archäologen auch Beigaben. Das Vorhandensein eines Bogens und von Pfeilen weist auf den möglichen Status des Mannes als Jäger oder Krieger hin, während die Kammer für Halluzinogene und die Nähe zur Mine auf seine wahrscheinliche Rolle als Bergmann hindeuten.

Anhand von Radiokarbondatierungen stellten die Wissenschaftler fest, dass der Mann zwischen 894 und 1016 n. Chr. lebte, und sein Alter betrug nach anthropologischen Merkmalen etwa 25 bis 40 Jahre.

Zur Erinnerung: Früher untersuchten Experten die einzige derzeit bekannte Mumie, die eine auffällige grüne Färbung aufweist. Dies sind die Überreste eines Teenagers, der vor 200-400 Jahren in Italien starb.

Dieser Fund in der Atacama eröffnet neue Horizonte für das Studium des Lebens und der Kultur der alten Bewohner dieses Gebiets. Archäologen hoffen, den mit der Mumie verbundenen Kontext weiter zu erforschen, um zu verstehen, welche Bedingungen zu ihrem Erhalt beigetragen haben und wie das Alltagsleben der Bergleute zu jener Zeit aussah.


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