Rakete Oreshnik: Russland setzt neue Waffen für psychologischen Druck auf Europa ein.
Nach Angaben von ТСН: Die Russische Armee nutzt die Rakete "Oreshnik" überwiegend für psychologischen Einfluss, um die Bevölkerung einzuschüchtern und den Informationsdruck auf die internationale Gemeinschaft zu verstärken.
Der Militärexperte Ivan Timochko bemerkte, dass die Rakete für den Feind "Oreshnik" vor allem als Mittel psychologischen Einflusses wichtig ist. Der Kreml hofft, dass die Demonstration solcher Raketen Angst und Unsicherheit in Europa und der Ukraine hervorrufen wird.
„Ein Schlag auf Lwiw ist eher ein psychologisches Signal als eine strategische militärische Handlung. Danach wird Russland eine massive Informationskampagne starten, um europäische Partner einzuschüchtern, insbesondere im Hinblick auf Diskussionen über die Stationierung europäischer Truppen in der Ukraine nach möglichen Friedensverträgen“, sagte der Experte.
Timochko betonte auch, dass solche Aktionen des Kremls der Versuch sind, Europa ein klares Signal über die Bereitschaft Russlands zu senden, auf mögliche militärische Schritte in der Ukraine zu reagieren. Daher zielt der Start der Rakete "Oreshnik" nicht darauf ab, spezifische Objekte zu zerstören.
Es ist auch erwähnenswert, dass die Russen bei einem massiven Angriff auf die Ukraine die Rakete „Oreshnik“ starteten, insbesondere berichteten die Luftstreitkräfte über einen Schlag auf Lwiw mit einer ballistischen Rakete mit großer Reichweite, die vom Operationsgebiet "Kapustin Jar" abgeschossen wurde.
Russland hat die Anwendung des "Oreshnik" anerkannt und angeblich damit erklärt, dass es als Antwort auf „den Angriff der Ukraine auf die Residenz Putins in Valdai“ diene, der tatsächlich nie stattfand.
Der ukrainische Außenminister Andriy Sybiha glaubt, dass ein solcher Schlag nahe der Grenzen der EU und der NATO eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit auf dem europäischen Kontinent darstellt und eine Probe für die transatlantische Gemeinschaft ist.
Die Situation um die Nutzung der Rakete "Oreshnik" unterstreicht die Spannungen in den Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Ländern. Dieser Vorfall zeugt von den Absichten des Kremls, militärische Gewalt als Mittel zur Beeinflussung politischer Diskussionen in Europa zu nutzen. Mögliche weitere Schritte seitens der Ukraine und ihrer Verbündeten erfordern eine sorgfältige Beobachtung der Veränderungen an der Front und die Reaktion auf Sicherheitsbedrohungen in der Region.
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