Großangriff auf russische Raffinerie: Ukrainische Streitkräfte treffen Tuapse und Ziele auf der Krim.
Ukrainische Verteidigungskräfte im Einsatz
Nach Angaben von Espreso.tv: In der Nacht zum 27. Mai 2026 haben Einheiten der ukrainischen Verteidigungskräfte die Erdölraffinerie „Tuapsinski“ in der Region Krasnodar (Russische Föderation) getroffen. Dieses Werk zählt mit einer jährlichen Verarbeitungskapazität von rund 12 Millionen Tonnen Rohöl zu den größten Erdölverarbeitungsbetrieben im Süden Russlands. Der Angriff erfolgte mit luftgestützten Marschflugkörpern vom Typ Storm Shadow.
Im Rahmen derselben Operation griffen ukrainische Einheiten zudem militärische Ziele in den Gebieten Woronesch und Rostow sowie auf dem vorübergehend besetzten Territorium der Autonomen Republik Krim an. Konkret wurden folgende Objekte getroffen:
- Hard- und Softwaresysteme zur Automatisierung der Aufklärung der russischen Luftstreitkräfte in den Städten Woronesch, Taganrog und Sewastopol;
- Kommandoposten in Zwetnyje Pisski und Sorokino im Gebiet Luhansk – in Sorokino wurde dabei ein Lager für Material und technische Güter beschädigt;
- eine Produktionsstätte für unbemannte Luftfahrzeuge im Raum Asowske (Gebiet Saporischschja);
- eine Radarstation vom Typ „Nebo-SW“ im Raum Kamjanka;
- ein Kommandofahrzeug aus dem System „Buk-M2“ nahe Kadijiwka (Gebiet Luhansk).
Erwähnenswert ist, dass bereits am Tag zuvor, dem 26. Mai, der Stillstand der Raffinerie „Sysranski“ in Sysran (Gebiet Samara) bestätigt wurde. Dies war die Folge eines Angriffs, der am 21. Mai stattgefunden hatte.
Strategisches Vorgehen des ukrainischen Militärs
Diese Schläge unterstreichen die strategische Ausrichtung der ukrainischen Streitkräfte, die darauf abzielt, kritische Infrastruktur des Gegners zu zerstören und so seine militärischen Fähigkeiten erheblich zu beeinträchtigen. Indem sie Raffinerien und Militäranlagen in verschiedenen Regionen Russlands angreifen, weiten die Ukrainer die Frontlinie aus und versuchen, die russischen Kräfte im Konflikt zu schwächen. Dies könnte zudem auf eine neue Eskalationsstufe der Kampfhandlungen zwischen den Ländern hindeuten.
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