Tote und Verletzte bei Angriffen auf Saporischschja und Gebiet Dnipropetrowsk – Einsatzkräfte erneut beschossen.
Angriffe auf Saporischschja und die Region Dnipropetrowsk
Nach Angaben von UATV: Am 10. Juli 2023 griffen russische Truppen die Stadt Saporischschja sowie das Gebiet Dnipropetrowsk an. Dabei kamen Menschen ums Leben, weitere wurden verletzt. In Saporischschja starb ein Mann, vier Personen – darunter ein Kind – erlitten Verletzungen. Die Beschüsse zerstörten sowohl Wohnhäuser als auch gewerbliche Gebäude. Allein in Saporischschja wurden innerhalb von 24 Stunden 1.038 Angriffe auf 49 Ortschaften verzeichnet.
Lokale Behörden berichten, dass die Attacken in Saporischschja erhebliche Schäden an der Infrastruktur verursacht haben. Die Rettungskräfte sind im Einsatz, um die Folgen der Angriffe zu bewältigen, die in der Bevölkerung Angst ausgelöst haben. Besonders besorgniserregend ist die hohe Anzahl der Einschläge.
„Durch die Angriffe mit Gleitbomben in Saporischschja wurden Wohn- und Nichtwohngebäude zerstört. Nach dem feindlichen Beschuss werden Bewohner eines mehrstöckigen Hauses evakuiert. Ein Mensch ist tot, mindestens vier sind verletzt, darunter ein Kind. Die Beseitigung der Folgen des russischen Angriffs dauert an“, erklärte Bürgermeister Iwan Fedorow.
Lage im Gebiet Dnipropetrowsk
Im Gebiet Dnipropetrowsk gerieten die Einsatzkräfte ebenfalls in Gefahr. Während der Löscharbeiten nach einem Beschuss im Dorf Kapulowka (Landgemeinde Pokrowsk) brach ein Feuer in einem Berufsschulgebäude aus. Die angerückten Feuerwehrleute begannen mit dem Löschen, wurden jedoch während des Einsatzes erneut beschossen.
„Doch während der Brandbekämpfung führte der Gegner heimtückisch einen zweiten Schlag aus. Durch diesen zynischen Beschuss wurde ein Feuerwehrfahrzeug beschädigt. Kein Einsatzkraftmitglied wurde verletzt“, teilte der staatliche Notdienst mit.
Die Lage in der Region bleibt angespannt, die Rettungsarbeiten laufen weiter. Die Behörden rufen die Bevölkerung zur Vorsicht und zur Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen auf. Die jüngsten Ereignisse verdeutlichen, wie schnell aus einem Einsatz eine lebensbedrohliche Situation werden kann.
Die Angriffe auf Saporischschja und das Gebiet Dnipropetrowsk sind ein weiteres Beispiel für die anhaltenden Kampfhandlungen in der Ukraine und deren verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Die hohe Intensität der Attacken – mit tausenden Einschlägen in kurzer Zeit – zeigt eine Eskalation des Konflikts in dieser Region. Die Situation bleibt kritisch, und der Einsatz der Rettungskräfte unterstreicht die ständige Gefahr für die Sicherheit der Anwohner.
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