Ukraine bietet Schutz für den Nahen Osten vor Drohnenangriffen an – Podolyak äußert sich.
Podolyak betont ukrainische Drohnenkompetenz
Nach Angaben von UATV: Am 25. März 2023 erklärte Michajlo Podolyak, Berater des ukrainischen Präsidentenbüros, im Fernsehsender FREEДОМ, dass die Ukraine in der Lage sei, russische Drohnenangriffe abzuwehren. Darüber hinaus sei sein Land bereit, seine Erfahrungen und Lösungen im Drohnenbereich an Staaten im Nahen Osten weiterzugeben. Podolyak hob hervor, dass Investitionen in Luftverteidigungssysteme und Drohnentechnologien von entscheidender Bedeutung seien. Die Ukraine habe ihr Potenzial unter Beweis gestellt, sich effektiv gegen die von Russland eingesetzten Drohnen zu verteidigen.
Der Berater wies darauf hin, dass sich die Rolle der Ukraine im globalen Sicherheitsgefüge grundlegend gewandelt habe, was neue Strategien erfordere. Zudem beschuldigte er den Kreml, Belarus in provokative Drohnenstarts in Richtung der baltischen Staaten zu verwickeln. Diese Entwicklung mache eine Stärkung der regionalen Sicherheit unumgänglich.
Finanzierung von Drohnentechnologien als Schlüssel
Podolyak unterstrich die Dringlichkeit höherer finanzieller Mittel für Drohnentechnologien:
„Es muss viel mehr Geld in die Drohnentechnologie investiert werden“(Michajlo Podolyak). Dies sei essenziell für die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine und die Stabilität in der gesamten Region.
„Man darf nicht nur die Nachkriegsarchitektur betrachten“(Michajlo Podolyak), fügte er hinzu und plädierte für strategische Planung angesichts moderner Bedrohungen.
Die Ukraine arbeite kontinuierlich daran, ihre Verteidigungskapazitäten auszubauen, um neuen Sicherheitsherausforderungen zu begegnen, und suche den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die Aussagen Podolyaks verdeutlichen, wie relevant Drohnentechnologien für die heutige Verteidigungspolitik sind. Angesichts wachsender Gefahren durch Russland und seine Verbündeten wird der Bedarf an Innovation und Zusammenarbeit immer offensichtlicher – ein Faktor, der letztlich auch die Sicherheitslage in Europa beeinflusst.
Lesen Sie auch
- Europa fehlt es an Waffen, um Russland abzuschrecken: Experte nennt Zeitrahmen für Aufrüstung
- Eriwans West-Kurs: Warum Paschinjan sich von Moskau abwendet
- Lukaschenko zur Ukraine-Krise: Minsk will keinen Krieg und signalisiert Gesprächsbereitschaft gegenüber dem Westen
- Geheimtreffen zwischen Putin und Altkanzler Schröder: Europas Staaten lehnen ihn als Vermittler ab
- Ukraine wird das SAMP/T-Luftverteidigungssystem für ballistische Bedrohungen erhalten: Lieferzeitrahmen bekannt gegeben
- Frontlage hat sich beruhigt: Steht eine Waffenruhe bevor?

