Die Ukraine plant, bis 2024 weitere 200.000 Männer zu mobilisieren, aber es wird wahrscheinlich nicht gelingen - The Times.
Die Ukraine plant, bis 2024 weitere 200.000 Rekruten zu mobilisieren
Die Ukraine beabsichtigt, bis zum Ende des Jahres 2024 weitere 200.000 Rekruten zu mobilisieren, aber die Umsetzung dieses Plans wird sehr fragwürdig. Laut The Times könnten verschiedene Faktoren wie die Verringerung der Anzahl der Männer im wehrpflichtigen Alter und der Widerstand der Bevölkerung gegen die Mobilisierung dieses Ziel beeinflussen.
Nach Angaben der NATO erhöht Russland seine militärischen Reihen jeden Monat um 30-40.000 Soldaten. Gleichzeitig müsste die Ukraine innerhalb von drei Monaten 200.000 neue Rekruten mobilisieren, um die Bedürfnisse an der Front zu decken.
„Wir hinken bei unseren Plänen deutlich hinterher, da wir nur 20 % der erforderlichen Anzahl mobilisieren“, sagte ein anonymer Mitarbeiter des territorialen Rekrutierungszentrums in Odessa.
Er fügte hinzu, dass die Oblast Odessa gegenüber anderen Regionen zurückliegt. Außerdem wies der Mitarbeiter darauf hin, dass das Problem durch Korruption und ineffizientes Management im territorialen Zentrum erschwert wird, wo einige Mitarbeiter Bestechungsgelder für die Ausstellung gefälschter Freistellungsdokumente entgegennehmen.
Es wurde auch festgestellt, dass die meisten Rekruten an schwerwiegenden Erkrankungen leiden, die ihren Dienst behindern, wie Tuberkulose, Hepatitis oder HIV.
Der Sekretär des Ausschusses des Obersten Rats für nationale Sicherheit, Verteidigung und Aufklärung, Roman Kostenko, definierte das Mobilisierungsalter auf 20 Jahre und erklärte, dass dies nicht nur für Bürger, sondern auch für Staatsbeamte gilt.
Lesen Sie auch
- Ballistische Raketen auf Kiew: Verletzte in Charkiw, Saporischschja und Tschernihiw
- Nächtlicher Angriff auf Kiew: Lagerhallen getroffen, Schule beschädigt
- Tödlicher Angriff auf Öltanker in der Straße von Hormus: Ukrainer unter den Opfern
- Drohnenangriffe auf Raffinerien in Baschkortostan und Krasnodar verschärfen Russlands Treibstoffkrise
- Massive russische Angriffswelle auf Dnipropetrowsk: Ein Toter und neun Verletzte am 13. Juli
- Angriff auf die Region Poltawa: Russischer Beschuss im Rajon Myrhorod fordert Verletzte

