Die Ukraine und die Schweiz ändern den Vertrag über die doppelte Besteuerung: Was bedeutet das?.
Die ukrainische Delegation, zu der Vertreter des Staatlichen Steuerdienstes und des Finanzministeriums gehören, plant einen Besuch in der Schweiz, um an den Änderungen des Abkommens über die Vermeidung der Doppelbesteuerung zu arbeiten. Dies gab der Leiter des Büros für große Steuerzahler, Jewhen Bambizov, bekannt.
Laut Bambizov ist der Austausch von Steuerinformationen, der in der aktuellen Version des 2002 geschlossenen Abkommens fehlt, eines der zentralen Themen für die Ukraine. Er bemerkte auch, dass das Handelsvolumen zwischen der Ukraine und der Schweiz 40 % beträgt und einer ordnungsgemäßen Kontrolle der Besteuerung bedarf.
'Einen solchen Warenverkehr zu haben und nicht genügend Informationen zur Kontrolle der Besteuerung zu haben - das können sich nicht einmal sehr reiche Länder erlauben', betonte der Steuerbeamte.
In diesem Jahr hat das Parlament bereits das Abkommen zwischen der Regierung der Ukraine und der Regierung von Luxemburg genehmigt, das darauf abzielt, die doppelte Besteuerung zu vermeiden und Steuerhinterziehung auf Einkommen und Kapital zu verhindern. Dieser Schritt ist ein weiterer Schritt der Ukraine zur Gewährleistung der Transparenz des Steuersystems und internationaler Zusammenarbeit.
Fazit
Die ukrainische Delegation wird in die Schweiz reisen, um über die Änderungen des Abkommens über die Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen den Ländern zu verhandeln. Eines der wichtigsten Themen ist die Einführung des Austauschs von Steuerinformationen und die Kontrolle der Besteuerung sowie die Zusammenarbeit zur Gewährleistung der Transparenz der Steuerverfahren.
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