Selenskyj nannte das Hauptproblem der Friedensverhandlungen mit Russland: Gebiete.
Nach Angaben von ТСН: Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, stellte fest, dass die Frage der Gebiete eines der schwierigsten Aspekte in den Verhandlungen über das Ende des Krieges ist. In diesem Kontext unterscheiden sich die Positionen Kiews und Moskaus erheblich.
Unmöglichkeit von Zugeständnissen
Darüber informierte er in einem Interview mit Fox News.
„Wir können unsere Gebiete nicht einfach aufgeben. Das verstößt gegen unser Gesetz. Es geht nicht nur um das Gesetz – dort leben Menschen, dort befindet sich unser Militär“,betonte Selenskyj.
Seinen Worten zufolge leben in diesen Gebieten etwa 300.000 Menschen, von denen viele unter den Kämpfen gelitten haben. Hunderte wurden verletzt, Dutzende getötet, weshalb die Frage der Gebiete nicht nur formell oder im politischen Kontext behandelt werden kann.
Friedensplan und strittige Fragen
Der Präsident bestätigte außerdem, dass der 20-Punkte-Friedensplan zu etwa 90 % vereinbart ist. Nur zwei Fragen bleiben ungelöst, wobei die hauptsächliche die territoriale ist.
„Als ich von 90 % sprach, ist das wahr. Es gibt nur eine Hauptfrage, in der wir unterschiedliche Ansichten haben – das sind die Gebiete. Und diese Differenzen bestehen nicht mit den Amerikanern, sondern mit den Russen“,
fügte Selenskyj hinzu.
Er fügte hinzu, dass die Vereinigten Staaten die Positionen beider Seiten verstehen und versuchen, kompromissbereite Lösungen zu finden. Laut dem Präsidenten hat die Ukraine im vergangenen Monat Schritte unternommen, um den Friedensprozess voranzutreiben.
Öffentliche Meinung und Referendum
In Anbetracht der Möglichkeit eines Referendums über die Gebiete betonte Selenskyj, dass dies nicht zu einem positiven Ergebnis führen würde und keine Unterstützung in der ukrainischen Gesellschaft finden würde.
„Alle wollen Frieden, aber nicht um jeden Preis. Ein Referendum über den Verzicht auf Gebiete wird für die Ukraine nicht positiv sein“,
betonte der Präsident.
Er fügte auch hinzu, dass die Genehmigung des Friedensplans einen großen politischen Erfolg für den US-Präsidenten Donald Trump darstellen würde, da die Verhandlungen unter seiner Führung stattfinden.
Zuvor äußerte sich der US-Präsident Donald Trump, dass Russland angeblich „sehen möchte, dass die Ukraine erfolgreich ist“.
Es wurde auch berichtet, dass Trump kürzlich die Vorwürfe des Kremls kommentierte, dass die Ukraine angeblich einen Drohnenangriff auf die Residenz des russischen Diktators Putin durchgeführt hat.
Die Situation rund um die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland bleibt angespannt. Der weitere Verlauf des Friedensprozesses hängt von der Position Kiews ab, und die Gebietsfragen bleiben in diesem Dialog entscheidend. Gleichzeitig verfolgt die internationale Gemeinschaft aufmerksam die Veränderungen im strategischen Kurs beider Seiten, in dem Bemühen, Frieden zu erreichen.
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