Keine digitalen Einberufungsbescheide: Ukrainisches Digitalministerium stellt klar, dass die App 'Diia' nicht betroffen ist.
Digitalministerium der Ukraine: Keine Einführung von elektronischen Einberufungsbescheiden
Nach Angaben von TSN.ua: Das ukrainische Ministerium für digitale Transformation hat offiziell bestätigt, dass es keine Pläne gibt, elektronische Einberufungsbescheide in der App 'Diia' einzuführen. Diese Mitteilung wurde am 27. März 2023 im Telegram-Kanal des Dienstes veröffentlicht. Sowohl die Pressestelle des Ministeriums als auch der amtierende Minister Oleksandr Bornjakow stellten klar, dass ein solcher Schritt nicht vorgesehen ist.
Hintergrund der Diskussion war eine Äußerung der Abgeordneten Julia Jazyk, die die Zustellung von Einberufungsbescheiden über 'Diia' als möglichen Reformansatz ins Spiel gebracht hatte. Doch Bornjakow widersprach dieser Idee deutlich: Das Ministerium habe keinerlei Absicht, diesen Funktionalität zu entwickeln oder umzusetzen.
'Das Digitalministerium prüft, entwickelt und plant keine elektronischen Einberufungsbescheide – weder in 'Diia' noch in anderen unserer Produkte. Dies ist eine grundsätzliche Position, die unverändert bleibt.' — Oleksandr Bornjakow
Parallel dazu wurde im März 2023 in der Ukraine die Möglichkeit eingeführt, Arbeitnehmer mit aktivem Reservistenstatus ohne Unterbrechung in 'Diia' zu registrieren. Die Frage der elektronischen Einberufungsbescheide bleibt jedoch vom Tisch, da das Ministerium keine zukünftigen Arbeiten an dieser Funktion anstrebt.
'Es wird keine Einberufungsbescheide in 'Diia' geben. Das Team des Digitalministeriums arbeitet nicht daran und plant nicht, eine solche Funktion in Zukunft einzuführen.' — Pressestelle des staatlichen Dienstleistungsportals
Diese klare Absage des Ministeriums für digitale Transformation unterstreicht die Haltung der Regierung in dieser Angelegenheit. Während Bürger sich mehr Komfort und Effizienz bei staatlichen Dienstleistungen wünschen, konzentrieren sich die aktuellen Digitalisierungsbemühungen auf andere Bereiche wie die Arbeitnehmerregistrierung – ein Zeichen für die Prioritäten angesichts der aktuellen Lage im Land.
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