Schwerer russischer Luftangriff auf die Ukraine: 426 Ziele, Tote und Verletzte.
Großangelegter Luftangriff in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht vom 23. auf den 24. März wurde die Ukraine Ziel eines massiven Luftangriffs. Dabei registrierten die Behörden insgesamt 426 Luftangriffsmittel, darunter Marschflugkörper, ballistische Raketen und Drohnen. Die russischen Streitkräfte begannen die Offensive am Abend des 23. März. Die ukrainische Luftabwehr konnte zahlreiche Geschosse abfangen, dennoch gab es zivile Opfer und schwere Schäden.
Eingesetzte Raketentypen
Welche Waffen setzte Russland in der Nacht zum 24. März gegen die Ukraine ein? Im Einzelnen:
- Sieben ballistische Raketen vom Typ Iskander-M und S-400 wurden aus dem Gebiet Kursk und dem zeitweise besetzten Teil der Region Donezk abgefeuert.
- 18 Marschflugkörper vom Typ Ch-101 starteten aus dem Luftraum über dem Kaspischen Meer.
- Fünf Marschflugkörper vom Typ Iskander-K kamen aus der russischen Region Brjansk.
- Vier gelenkte Luft-Boden-Raketen der Typen Ch-59, Ch-69 und Ch-31 wurden aus der Region Kursk und dem besetzten Teil der Donezk-Region eingesetzt.
Die ukrainische Luftverteidigung erwies sich als wirksam: Bis 9:00 Uhr am 24. März konnten 390 Ziele neutralisiert werden – darunter 25 Raketen und 365 Drohnen.
Konkret wurden abgeschossen:
- 18 Marschflugkörper vom Typ Ch-101,
- fünf Marschflugkörper vom Typ Iskander-K,
- zwei gelenkte Luft-Boden-Raketen der Typen Ch-59 und Ch-69.
Sechs Raketen und 27 Kampfdrohnen trafen ihre Ziele an 22 Orten. Die Attacke forderte Menschenleben: In Poltawa starben zwei Menschen, in Saporischschja gab es schwere Zerstörungen und Todesopfer, und in der Region Charkiw kam ein Mann ums Leben. Dieser Angriff unterstreicht die anhaltende Aggression und die Gefahr für die Zivilbevölkerung in der Ukraine.
Der massive Luftangriff vom 23. auf den 24. März markiert eine weitere Eskalationsstufe im militärischen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Er zeigt den Einsatz eines breiten Spektrums an Raketenwaffen. Die hohe Effektivität der ukrainischen Luftabwehr, die einen Großteil der Bedrohungen abwehren konnte, verdeutlicht die Bemühungen Kiews, die eigene Verteidigungsfähigkeit angesichts der permanenten Gefahr durch den Aggressor zu stärken. Diese Ereignisse machen die Notwendigkeit internationaler Unterstützung für den Schutz der Zivilbevölkerung in der Ukraine deutlich.
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