Die Ukraine und die EU haben einen Plan zur Modernisierung des Wärmenetzes vereinbart: Was wird sich ändern.
Nach Angaben von inkorr.com: Das Ministerium für die Entwicklung von Gemeinden und Gebieten hat gemeinsam mit der Delegation der Europäischen Kommission, Generalsekretariat für Erweiterung und die Östliche Partnerschaft (DG ENEST), die weiteren Schritte zur Umsetzung der EU-Anforderungen in den Bereichen Wärmeversorgung, Energiemodernisierung und Verkehr vereinbart.
Diskussion über den Fortschritt
Im Mittelpunkt des Treffens stand der Stand der Umsetzung des Programms Ukraine Facility für das Jahr 2025 in den genannten Bereichen.
Insbesondere im Rahmen der Umsetzung des Energiemodernisierungsprogramms wurde das staatliche zielgerichtete wirtschaftliche Programm zur energetischen Modernisierung von Wärmeversorgungsunternehmen bis 2030 genehmigt. Das Ziel ist, die Effizienz der Systeme für die zentrale Wärmeversorgung zu erhöhen, die Abhängigkeit von Erdgas zu verringern und den Ukrainern stabile und qualitativ hochwertige Wärme sowie heißes Wasser zu gewährleisten.
Darüber hinaus wurde im Obersten Rat das Gesetz über das Gesetzesprojekt Nr. 14067 registriert, das die Modernisierung der Wärmeversorgungssysteme vorsieht. Das Dokument fördert die Installation von individuellen Wärmeübergabepunkten (IHP) in Wohngebäuden, wodurch eine „intelligente“ Wärmeversorgung ermöglicht und der Energieverbrauch gesenkt werden kann.
Konstantin Kowaltschuk bedankte sich bei den Vertretern der Europäischen Kommission für das Verständnis der Position der Ukraine und betonte die Bedeutung der Beibehaltung des Moratoriums auf die Erhöhung der Tarife im Bereich der Wärmeversorgung für die Bevölkerung.
„Russland greift weiterhin gezielt unsere kritische Infrastruktur und zivile Objekte an. Wir bereiten uns auf alle möglichen Szenarien bei solchen Beschussaktionen vor und erarbeiten Maßnahmen in verschiedenen Situationen. Alle Anstrengungen konzentrieren sich darauf, einen stabilen Ablauf der Heizperiode zu gewährleisten. Gleichzeitig, trotz der Herausforderungen, mit denen die Ukraine konfrontiert ist, bleiben wir europaintegrierend und arbeiten weiterhin an der Verbesserung der gesetzlichen Grundlage im Bereich der Wärmeversorgung, um die Dienste zugänglicher und näher an den Menschen zu gestalten“, betonte der stellvertretende Minister Konstantin Kowaltschuk.
Entwicklung von Infrastruktur und Verkehr in der Ukraine
Die stellvertretende Ministerin Marina Denisyuk teilte Informationen über den Stand der Umsetzung von Projekten in den Bereichen Wasserversorgung, Wärmeversorgung und Verkehr mit, insbesondere über die Aufnahme von Projekten in das Einheitliche Projektportfolio für das Jahr 2026.
„Prioritätsprojekte und -programme sind im EPP-2026 aufgenommen. Für den Ausbau der Grenz Infrastruktur und die Erweiterung der TEN-T-Korridore wurde ein gesondertes Programm genehmigt, während alle bestehenden CEF-Projekte gemäß den Änderungen der Verordnung der KMU 527 in dieses Programm aufgenommen wurden. Außerdem begrüßen wir die europäische Wahl Moldawiens. In den letzten Jahren haben wir aktiv gemeinsam an Projekten gearbeitet, um die Grenze auszubauen und den Straßenverkehr zu liberalisieren, daher setzen wir die Zusammenarbeit selbstbewusst fort und rechnen mit der Unterstützung der EU“
Derzeit werden im Rahmen des Programms Connecting Europe Facility (CEF) 11 Projekte zur Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur umgesetzt, die für die Jahre 2022–2024 geplant sind. Diese Projekte umfassen Schienen-, Straßen-, Binnenwasser- und Zivilluftverkehr und stellen einen wichtigen Teil der Integration des Verkehrssystems der Ukraine in das europäische TEN-T-Netz dar.
Diese Maßnahmen unterstreichen die Bedeutung der Reformen in den Bereichen Wärmeversorgung und Verkehr, die der Ukraine helfen werden, nicht nur die Energieabhängigkeit zu verringern, sondern auch die Lebensqualität der Bürger zu verbessern. Eine weitere Zusammenarbeit mit der Europäischen Union wird eine verlässliche Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung dieser Initiativen sein, die in den heutigen Herausforderungen von Bedeutung sind.
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