Deutsch-französische Rüstungskooperation: Gemeinsame Waffenproduktion mit der Ukraine gestartet.

Deutsch-französische Rüstungskooperation: Gemeinsame Waffenproduktion mit der Ukraine gestartet
Deutsch-französische Rüstungskooperation: Gemeinsame Waffenproduktion mit der Ukraine gestartet

Gemeinsame Fertigung von Waffensystemen vereinbart

Nach Angaben von Novyny.live: Die Ukraine und Frankreich intensivieren ihre Verteidigungszusammenarbeit und gehen nun zu einer gemeinsamen Produktion von Waffen über. Diesen bedeutenden Schritt für die ukrainische Verteidigungsfähigkeit im Krieg bestätigte Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Die neue Kooperationsform sieht nicht nur Einzellieferungen vor, sondern auch gemeinsame Regierungs- und Industrievorhaben der Rüstungsunternehmen beider Länder.

Konkrete Projekte und Systeme im Fokus

Frankreich bereitet zudem die Übergabe von Mirage-2000-Kampfflugzeugen an die Ukraine vor. In den Gesprächen wurden die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte mit präzisionsgelenkten Fliegerbomben des Typs AASM Hammer sowie das ukrainische Interesse an den Luftabwehrsystemen SAMP/T, Mistral und Crotale bekräftigt. Ebenfalls erörtert wurde die Stärkung des Arsenals an Präzisionswaffen, darunter durch SCALP-Marschflugkörper.

Mychajlo Fedorow betonte, dass dieser Schritt den Weg für umfangreiche Gemeinschaftsprojekte im Rüstungssektor ebnet.

Die Partner einigten sich auf zentrale Prioritäten der Verteidigungskooperation und diskutierten die Finanzierung gemeinsamer Vorhaben durch EU-Kredite. Der Minister dankte Frankreich für dessen konsequente politische und militärische Unterstützung, was die strategische Bedeutung dieser Partnerschaft unterstreicht. Diese vertiefte Zusammenarbeit markiert einen Wendepunkt von der reinen Lieferhilfe hin zu einer längerfristigen industriellen Partnerschaft.

Die gemeinsame Waffenproduktion könnte die ukrainische Verteidigungsfähigkeit im anhaltenden Konflikt erheblich stärken. Sie festigt zudem die strategischen Beziehungen zwischen Kiew und Paris und könnte als Blaupause für eine erweiterte militärische Zusammenarbeit mit weiteren europäischen Staaten dienen. Die vorgesehenen EU-Finanzmittel können außerdem die Modernisierung des ukrainischen Verteidigungssektors und den Ausbau seiner Infrastruktur vorantreiben.


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