Dringender Appell aus Kiew: Ukraine bittet 40 Staaten um Patriot-Raketen.
Internationale Unterstützung dringend gefordert
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat fast 40 Länder um eine sofortige Lieferung von Abfangraketen für die Patriot-Luftabwehrsysteme gebeten. Dieser Aufruf erfolgt vor dem Hintergrund massiver russischer Angriffe auf ukrainische Städte. Bei einem der größten Luftschläge seit Beginn der umfassenden Invasion setzten die russischen Streitkräfte knapp 500 Kampfdrohnen und 77 Raketen ein, darunter 25 ballistische oder hyperschallschnelle Geschosse.
Trotz des hohen Drucks gelang es der ukrainischen Flugabwehr, über 90 Prozent der Marschflugkörper und ebenso viele Shahed-Drohnen abzufangen. Dies belegt die Effektivität und gute Vorbereitung der ukrainischen Verteidigungskräfte, doch der Bedarf an zusätzlichen Schutzsystemen bleibt akut und lebenswichtig.
Partnerschaften auf dem Prüfstand
Bereits im April 2023 hatte die Ukraine mit deutscher Unterstützung einen Rekordvertrag über die Lieferung von Hunderten PAC-2-Raketen für die Patriot-Systeme abgeschlossen. Die Auslieferung dieser Raketen ist für die kommenden Jahre vorgesehen. In diesem Jahr erhielt die Ukraine erstmals Patriot-Raketen direkt aus den Beständen europäischer Partnerländer. Ein weiterer Meilenstein war die Unterzeichnung eines Abkommens zwischen der Ukraine und Deutschland am 18. Juni 2023 zur gemeinsamen Entwicklung von Abfangraketen – ein klares Zeichen für die enge sicherheitspolitische Zusammenarbeit.
Das ukrainische Verteidigungsministerium betonte, es sei 'von entscheidender Bedeutung, noch vor dem NATO-Gipfel eine Entscheidung zu treffen'.
Die aktuelle Lage unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf der internationalen Gemeinschaft, da die Ukraine weiterhin ernsthaften Bedrohungen durch Russland ausgesetzt ist. Angesichts des Ausmaßes der Angriffe ist es wichtig, dass die Partnerländer schnell reagieren und die notwendigen Mittel zur Stärkung der ukrainischen Verteidigung bereitstellen. Die vertiefte Kooperation mit Deutschland und anderen Verbündeten könnte ein entscheidender Faktor im Abwehrkampf gegen die Aggression und für die Stabilität in der Region sein.
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