Ukraine dezimiert russische Luftabwehr: Ein Drittel der S-400-Systeme außer Gefecht gesetzt.
Russlands Luftverteidigung unter Druck: S-400-Verluste steigen
Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen sechs Monaten die Zahl der russischen S-400-Flugabwehrsysteme um 25 bis 30 Prozent reduziert. Dies gab Ihor Fedirko, Geschäftsführer des ukrainischen Waffenrats, bekannt. Er betonte, dass diese Aktionen Teil einer gezielten Strategie seien, um die feindliche Luftüberlegenheit zu schwächen. Das Vorgehen zielt darauf ab, Lücken in der russischen Verteidigung zu schaffen, die für eigene Raketen und Tiefenangriffe genutzt werden können.
Im Grunde genommen arbeiten wir systematisch daran, die feindlichen Luftabwehrsysteme auszuschalten. Das schafft Freiräume für unsere Raketen und Tiefenangriffe. Ich bin überzeugt, dass wir, wenn wir so weitermachen, bereits jetzt – in den letzten sechs Monaten – die Anzahl selbst der S-400-Systeme deutlich verringert haben.
Ihor Fedirko
Ukraine forciert Offensive und eigene Raketenproduktion
Kiew plant zudem, die Produktion der Rakete 'Flamingo' auf eine stabile Fertigungsrate von sieben Stück zu steigern. Am 17. März griffen ukrainische Soldaten zudem russische Militärlogistik an, trafen ein Flugabwehrsystem 'TOR-M2U' sowie einen Konzentrationsraum einer russischen Raketendivision. Diese Aktionen belegen die verstärkten Bemühungen der Ukraine, die russische Flugabwehr zu bekämpfen und gleichzeitig die eigenen Verteidigungskapazitäten auszubauen. Der Rückgang der S-400-Systeme könnte die Luftlage in der Region grundlegend verändern und neue Optionen für ukrainische Angriffe eröffnen.
Die Verringerung der russischen S-400-Bestände hat das Potenzial, das militärische Gleichgewicht in der Luft nachhaltig zu verschieben. Parallel dazu unterstreicht die geplante Steigerung der 'Flamingo'-Produktion den Willen der Ukraine, ihre Verteidigungsfähigkeiten zu stärken und flexibel auf Bedrohungen zu reagieren. Diese Entwicklungen heben die strategische Bedeutung der gezielten Ausschaltung feindlicher Luftverteidigungssysteme für die nationale Sicherheit des Landes hervor.
Lesen Sie auch
- Südkorea alarmiert: Russische und chinesische Kampfjets dringen in Luftraumüberwachungszone ein
- Warum die Schläge auf russische Raffinerien nicht sofort die Frontlage ändern – ein Experte ordnet ein
- Südkorea alarmiert: Kampfjets starten wegen russischer und chinesischer Flugzeuge
- Bedrohung im Donbass: Russische Truppen versuchen, die ukrainischen Streitkräfte zu umgehen – welche Abschnitte gefährdet sind
- Krim und Kertsch-Brücke im Visier: Wird der Tourismus-Sommer zum Risikofaktor?
- Ukrainischer Angriff auf Iskander-Hersteller in Wolgograd: Flugabwehrsystem und Fähre auf der Krim zerstört

