Ukraine wehrt massiven Drohnenangriff ab: 124 von 155 Drohnen zerstört, Einschläge gemeldet.

Ukraine wehrt massiven Drohnenangriff ab: 124 von 155 Drohnen zerstört, Einschläge gemeldet
Ukraine wehrt massiven Drohnenangriff ab: 124 von 155 Drohnen zerstört, Einschläge gemeldet

Russischer Großangriff auf die Ukraine

Nach Angaben von UATV: Am 8. Juni griff die russische Armee die Ukraine mit 155 Drohnen an. Darunter befanden sich Modelle wie 'Schached', 'Gerbera', 'Italmas', 'Banderole' sowie Täuschdrohnen vom Typ 'Parodie'. Der Angriff startete von mehreren Standorten: Brjansk, Kursk, Orjol, Millerowo, Primorsko-Achtarsk (alle Russische Föderation) und Gwardeiskoje (zeitweise besetzte Krim).

Nach vorläufigen Angaben schaltete die ukrainische Luftverteidigung 124 feindliche Drohnen aus – entweder durch Abschuss oder elektronische Gegenmaßnahmen. Dabei trafen 20 Drohnen 17 verschiedene Ziele. Zudem stürzten abgeschossene Flugkörper an sechs weiteren Orten ab. An der Abwehr beteiligten sich die Luftwaffe, Raketenabwehrkräfte, Einheiten zur elektronischen Kampfführung und mobile Feuerteams der ukrainischen Streitkräfte. Diese geballte Abwehr zeigt, wie intensiv der Angriff war.

Zwischenfall am Atommülllager

Bereits am 7. Juni um 02:10 Uhr traf eine russische Drohne das zentrale Lager für abgebrannte Kernbrennstoffe nahe Burjakiwka in der Region Kiew. Dieser Vorfall verdeutlicht die ernste Gefahr, die von Drohnen für die Sicherheit der Ukraine ausgeht.

Der Angriff zeigt die anhaltende Eskalation des Krieges zwischen Russland und der Ukraine sowie die Herausforderungen für die ukrainische Luftverteidigung.

Die hohe Zahl eingesetzter Drohnen belegt, dass Russland seine Kriegstaktik weiter verfeinert und modernste Technologie für militärische Ziele nutzt. Der Einschlag am Atommülllager macht deutlich, welche katastrophalen Folgen möglich sind, wenn solche Attacken anhalten – sie gefährden nicht nur Militäranlagen, sondern auch zivile Infrastruktur und die Bevölkerung der Ukraine.


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