Ukraine fordert Ausschluss russischer Staatsbürger aus UN-Friedensmissionen nach Gewaltvorwürfen.

Ukraine fordert Ausschluss russischer Staatsbürger aus UN-Friedensmissionen nach Gewaltvorwürfen
Ukraine fordert Ausschluss russischer Staatsbürger aus UN-Friedensmissionen nach Gewaltvorwürfen

Appell zum Ausschluss Russlands aus UN-Friedenseinsätzen

Nach Angaben von UATV: Der ukrainische UN-Botschafter Andrij Melnyk hat gefordert, russische Staatsangehörige von Friedensmissionen der Vereinten Nationen auszuschließen. Zudem sprach er sich dafür aus, Russland ganz aus der Organisation auszuschließen. Hintergrund sind wiederholte Verstöße gegen Kinderrechte, die in UN-Berichten dokumentiert wurden, sowie die Beteiligung Russlands an Fällen sexueller Gewalt in Konflikten.

Seit drei Jahren taucht Russland durchgängig in UN-Berichten wegen Verletzungen von Kinderrechten auf. Konkret wurde es in die Liste der Länder aufgenommen, die für sexualisierte Gewalt in Konflikten verantwortlich sind. Melnyk betonte:

“Die Streitkräfte, die der Generalsekretär erneut wegen kriegsbedingter sexueller Gewalt in die Sonderliste aufgenommen hat, können und dürfen nicht an Operationen unter der Flagge der UNO teilnehmen.”

Weiterhin unterstrich er:

“Russischem Personal muss die Teilnahme an UN-Friedens- und Polizeimissionen verboten werden.”
Melnyk hob die Bedeutung internationaler Normen und Standards hervor und forderte entsprechende Schritte der internationalen Gemeinschaft.

Unterstützung für die Ukraine und internationale Standards

Darüber hinaus forderte der ukrainische UN-Botschafter eine verstärkte Lieferung von Luftabwehrsystemen an die Ukraine. Er erklärte, dass „das neue Ausmaß der russischen Luftangriffe ein deutlich höheres Unterstützungsniveau für die Ukraine erfordert“. Sollte Russland weiterhin die Beschlüsse der Generalversammlung und die Schlussfolgerungen der UN-Gremien ignorieren, müsse es die Organisation verlassen.

Melnyks Aufruf zum Ausschluss Russlands von UN-Friedensmissionen spiegelt die tiefe Besorgnis der ukrainischen Seite über das Vorgehen Russlands auf internationaler Bühne wider, das die Grundlagen des Völkerrechts verletzt. Indem er die Verstöße gegen Kinderrechte anprangert, unterstreicht der ukrainische Botschafter die Notwendigkeit von Sicherheit und Menschenrechtsschutz in bewaffneten Konflikten. Diese Forderung könnte zudem die internationale Unterstützung für die Ukraine stärken, insbesondere im Verteidigungsbereich, angesichts der zunehmenden militärischen Angriffe Russlands.


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