Ukrainischer Treffer 800 Kilometer tief in Russland: Selenskyj kündigt höhere Zulagen für die Armee an.
Ukrainische Erfolge als Antwort auf die russische Aggression
Nach Angaben von UATV: Am 12. Juni 2023 meldete Präsident Wolodymyr Selenskyj Erfolge der ukrainischen Streitkräfte im Abwehrkampf gegen Russland. Dabei seien Ziele in Russland getroffen worden – darunter ein Objekt in der Region Samara, mehr als 800 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, sowie eine Ölanlage in Tatarstan. Diese Angriffe fallen auf den 1570. Tag der groß angelegten Invasion Russlands in die Ukraine.
Finanzielle Aufstockung der Armee und Anwerbung von Freiwilligen
Zudem kündigte Selenskyj an, die Mittel für die ukrainische Armee deutlich zu erhöhen. So sollen Soldaten im rückwärtigen Dienst künftig mindestens 30.000 Griwna erhalten, während Kämpfer an der Front im Schnitt mit einer Zulage von 300.000 Griwna rechnen können. Das Kabinett will die ersten neuen Zahlungen bereits im Juni 2023 auf den Weg bringen. Zum Vergleich: Die bisherigen Sätze lagen deutlich niedriger, was die Wertschätzung für den Frontdienst unterstreicht.
Der Präsident betonte die Bedeutung von moralischer und militärischer Standhaftigkeit: „Die Front muss Russland enttäuschen – das ist die Voraussetzung für die Hauptaufgabe, die wir alle brauchen: Frieden für die Ukraine.“
Selenskyj kündigte außerdem an, die Möglichkeiten zur Anwerbung ausländischer Freiwilliger für die ukrainische Armee auszuweiten: „Ich werde deutlich mehr Wege eröffnen, um ausländische Freiwillige in die ukrainische Armee zu holen.“
Gleichzeitig rief er zur Wachsamkeit und Vorsicht auf: „Wir müssen auf unsere eigene Stärke und Aufmerksamkeit setzen. Schützt unbedingt euer Leben.“
Die Aussagen des Präsidenten spiegeln die ukrainischen Bemühungen im anhaltenden Abwehrkampf wider und das Ziel, die Verteidigungsfähigkeit des Landes zu stärken. Die höhere Finanzierung der Armee und die Anwerbung internationaler Kämpfer könnten die Widerstandskraft der ukrainischen Streitkräfte gegen weitere Bedrohungen erheblich verbessern. Angesichts der aktuellen Gefechte und der globalen Sicherheitslage zeigen diese Schritte, dass die Ukraine strategisch auf einen langen Kampf für ihre Unabhängigkeit und territoriale Integrität setzt.
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