Angriff auf Raketenhersteller: Selenskyj erklärt die Logik hinter den Sanktionen.

Angriff auf Raketenhersteller: Selenskyj erklärt die Logik hinter den Sanktionen
Angriff auf Raketenhersteller: Selenskyj erklärt die Logik hinter den Sanktionen

Ukrainische Streitkräfte verstärken ihre Angriffe

Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Verteidigungskräfte haben ihre Angriffe auf russische Stellungen auf der Krim, in Wolgograd und anderen Gebieten intensiviert. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die Angriffe auf das Werk 'Titan-Barrikady' in Wolgograd. Diese Fabrik stellte Startvorrichtungen für die Raketensysteme 'Iskander-M' und 'Topol-M' her. Laut dem Präsidenten verfolgen die ukrainischen Sanktionen das Ziel, Russland zurück an den Verhandlungstisch zu zwingen. Die Operation des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU) soll Druck auf Moskau ausüben, um den Krieg zu beenden.

Die wichtigsten Schläge der ukrainischen Kräfte

Zu den bedeutendsten Angriffen der ukrainischen Verteidigungskräfte gehörten:

  • Attacken auf das Flugabwehr-Raketen- und Geschützsystem 'Pantsir-S1' in Feodossija;
  • Ein Treffer auf eine Autofähre im Raum Kertsch;
  • Angriffe auf Kommandoposten in den Gebieten Charkiw und Belgorod.

Besonders hervorzuheben ist der Einsatz ukrainischer FP-5 'Flamingo'-Raketen am 27. Juni, die das Werk 'Titan-Barrikady' in Wolgograd trafen. Ein weiterer wichtiger Schlag galt der Leitungs- und Betriebsstation 'Wtorowo' in der russischen Oblast Wladimir. Diese Station ist ein zentraler logistischer Knotenpunkt für den Öltransport.

'Jede russische Verteidigungsanlage ist ein legitimes Ziel für unsere weitreichenden Sanktionen.' Wolodymyr Selenskyj

Präsident Selenskyj betonte zudem: 'Unsere Krieger beweisen täglich die Treffsicherheit der Ukraine.' Er stellte klar: 'Russland muss diesen Krieg mit sich aus der Ukraine nehmen – wir brauchen den Krieg nicht.'

Interessant ist der Kontext: In den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 senkte Russland seine Ölförderung um zehn Prozent und legte rund 400 Bohrlöcher still. Auf internationaler Ebene sicherte sich die Ukraine auf dem G7-Treffen Hilfe bei der Schließung des Luftraums. Auf der Ukraine Recovery Conference einigten sich ukrainische und polnische Hersteller auf die gemeinsame Produktion von Drohnen. Ab dem 7. Juli wird in Ankara der NATO-Gipfel stattfinden, was die anhaltende internationale Unterstützung für die Ukraine unterstreicht.

Die verstärkten Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf russische Einrichtungen, insbesondere auf Betriebe der Rüstungsindustrie, deuten auf einen Wandel der Kriegsstrategie hin. Diese Aktionen, so Präsident Selenskyj, sollen Russland zu diplomatischen Gesprächen bewegen – ein entscheidender Schritt auf der Suche nach einer friedlichen Lösung des Konflikts. Gleichzeitig zeigt der Rückgang der russischen Ölproduktion mögliche wirtschaftliche Schwierigkeiten, die Moskaus militärische Schlagkraft beeinträchtigen könnten. Die internationale Solidarität mit der Ukraine, die sich auch beim NATO-Gipfel manifestiert, bleibt ein wichtiger Faktor im Kampf gegen die Aggression.


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