Ukraine trifft Raketentriebwerkswerk in Russland und kappt Brücken im Donbass.
Schläge gegen feindliche Schlüsselziele
Nach Angaben von UATV: Am 1. Juli 2023 führten die ukrainischen Streitkräfte Angriffe auf wichtige Einrichtungen des Gegners durch, die sowohl auf russischem Staatsgebiet als auch in den vorübergehend besetzten Gebieten liegen. Ein zentrales Ziel war ein Forschungsinstitut in der russischen Oblast Pensa, das zum Konzern 'Russische Raumfahrtsysteme' gehört – einem Teil der Raumfahrtbehörde 'Roskosmos'. Dieses Institut stellt unter anderem Sensoren für die Marschflugkörper 'Iskander', 'Kalibr' und Ch-101 sowie Komponenten für die Kampfflugzeuge Su-34, Su-35 und den Bomber Tu-95MS her. Die Anlage spielt eine direkte Rolle in der russischen Rüstungsproduktion.
Logistikadern durchtrennt
Darüber hinaus wurden bei den Operationen wichtige Versorgungswege in der Ukraine getroffen. Beschädigt wurden:
- eine Straßenbrücke über den Fluss Malyj Kaltschyk;
- ein logistischer Übergang bei Nowoostscherjotowate;
- eine Eisenbahnbrücke über den Fluss Tepla bei Nyschnjoteplo.
Die ukrainischen Verteidigungskräfte setzen zudem ihre systematische Zerstörung von Treibstoff- und Schmierstofflagern fort – ein strategisch bedeutsamer Schritt, um die Versorgung des Gegners zu untergraben.
Diese Aktionen sind Teil des planvollen Kampfes der Ukraine um ihre territoriale Unversehrtheit und unterstreichen die Intensivierung militärischer Operationen als Antwort auf die russische Aggression. Die ukrainischen Streitkräfte zeigen ihren entschlossenen Willen, die Infrastruktur zu beseitigen, die die militärischen Fähigkeiten des Feindes stützt. Derartige Operationen können die russische Kampfkraft erheblich schwächen und belegen die wachsende Entschlossenheit Kiews, sich der Aggression zu widersetzen. Die zunehmende Frequenz der Angriffe – sowohl auf feindlichem Territorium als auch auf die eigene Logistik – spiegelt einen strategischen Ansatz wider, der darauf abzielt, dem Gegner die Lebensadern zu kappen.
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