Projekt "Horizont": Arbeitssuche und Arbeitslosengeld bald komplett über "Dija" möglich.

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Projekt "Horizont": Arbeitssuche und Arbeitslosengeld bald komplett über "Dija" möglich

Pilotprojekt startet

Nach Angaben von TSN.ua: Die Ukraine führt das Pilotprojekt "Horizont" ein, um die Dienste der Arbeitsämter mit dem staatlichen Portal "Dija" zu verknüpfen. Bürger können dadurch künftig online nach Stellen suchen und ihren Arbeitslosenstatus beantragen, was den Zugang zu diesen Leistungen erheblich vereinfacht. Die Umsetzung des Projekts ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt, in dem schrittweise neue digitale Services integriert werden.

Zwölf Leistungen werden digital

Die Regierung hat bereits eine Liste mit zwölf Pflichtleistungen der Arbeitsämter festgelegt, die digital verfügbar gemacht werden sollen. Zu diesen zählen unter anderem:

  • Die Anmeldung als Arbeitssuchender
  • Die Beantragung oder Verlängerung des Arbeitslosenstatus
  • Der Antrag auf Arbeitslosengeld
  • Die Ausstellung von Bescheinigungen über die Arbeitslosigkeit
  • Die Beantragung von Dokumenten für Unternehmensgründungen
  • Anträge auf andere Sozialleistungen

Laut dem Ministerium für digitale Transformation soll die Jobsuche künftig so einfach werden wie die Nutzung anderer Dienste in "Dija" oder in den Verwaltungszentren (ZNAPs). Die Einführung erfolgt in mehreren Phasen: Zuerst werden die IT-Systeme verknüpft, dann folgen die neuen Services in der "Dija"-App und schließlich in den ZNAPs. Diese Neuerung ist Teil der umfassenden Digitalisierungsoffensive der Ukraine, die bürokratische Hürden abbauen will. Das Vorhaben zielt darauf ab, Prozesse rund um Jobsuche und soziale Absicherung deutlich zu beschleunigen und nutzerfreundlicher zu gestalten.

"Horizont" markiert einen wichtigen Meilenstein bei der Modernisierung der ukrainischen Verwaltung. Die Integration der Arbeitsagenturen in die bereits etablierte "Dija"-Plattform kann Wartezeiten verkürzen und den Zugang zu staatlichen Leistungen demokratisieren. Solche digitalen Lösungen entsprechen dem internationalen Trend, Bürgerdienste möglichst barrierearm und effizient anzubieten.


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