Förderung für Hausgemeinschaften: Bis zu 300.000 Hrywnja für Notstrom und Solaranlagen.

Förderung für Hausgemeinschaften: Bis zu 300.000 Hrywnja für Notstrom und Solaranlagen
Förderung für Hausgemeinschaften: Bis zu 300.000 Hrywnja für Notstrom und Solaranlagen

Das Programm "SvitloDim"

Nach Angaben von TSN.ua: Seit dem 30. Januar können Eigentümergemeinschaften in der Ukraine Zuschüsse für eine unabhängige Stromversorgung beantragen. Das neue Förderprogramm "SvitloDim" unterstützt den Kauf von Generatoren, Batteriespeichern, Wechselrichtern und Solarpanelen für Mehrfamilienhäuser. Die staatlichen Zuschüsse belaufen sich auf 100.000 bis 300.000 Hrywnja.

Die Auszahlung der bewilligten Mittel erfolgt online innerhalb von 48 Stunden. In der ersten Phase ist das Programm auf die Hauptstadtregion Kiew und das umliegende Gebiet beschränkt. Der Staatsvertreter Oleksiy Kuleba betont, dass es nicht nur um die Wiederherstellung, sondern auch um die Stärkung der Haushalte mit alternativen Lösungen geht.

„Mit den staatlichen Mitteln können Generatoren, Batterien, Wechselrichter und Solarmodule gekauft werden.“

Oleksiy Kuleba

Die Hausgemeinschaften entscheiden eigenständig, welche Ausrüstung sie benötigen und bei welchem Anbieter sie kaufen. Der gesamte Prozess läuft digital ab, ohne Papierkram und Wartezeiten.

So läuft die Teilnahme ab

Für eine Bewerbung müssen folgende Schritte durchlaufen werden:

  • Ein Beschluss der Eigentümerversammlung (OSBB) oder der Hausverwaltung muss vorliegen.
  • Der Antrag wird online über die Website svitlodim.gov.ua eingereicht.
  • Eine Kommission beim Ministerium für Gemeinschaftsentwicklung entscheidet über die Bewilligung.
  • Nach Erhalt der Mittel kann die benötigte Ausrüstung beschafft werden.

Ziel von "SvitloDim" ist es, Gemeinschaften bei der Anpassung an die neue Energiesituation zu unterstützen und die Abhängigkeit von der zentralen Stromversorgung zu verringern. Angesichts der durch Kriegshandlungen zerstörten Infrastruktur ist die Förderung alternativer Energiequellen ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Resilienz. Das digitale und unbürokratische Verfahren soll zudem die Eigeninitiative der Hausgemeinschaften fördern und die Energieunabhängigkeit vor Ort stärken.


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