PrivatBank-Kunden empört über Gebühren bei Rücküberweisung aus dem „Konvert“.
Kunden der PrivatBank reagieren verärgert auf neue Transfergebühren
Nach Angaben von Novyny.live: Viele Kunden der PrivatBank sind verstimmt, weil die Bank nun eine Gebühr für Überweisungen aus dem „Konvert“-Service erhebt. Dieser Service war ursprünglich dazu gedacht, Geld anzusparen – doch jetzt wird für bestimmte Transaktionen zur Kasse gebeten.
Eine Kundin musste 10 Hrywnja zahlen, als sie Geld aus ihrem „Konvert“ auf ihre Gehaltskarte überwies. Die neuen Bedingungen sehen vor, dass eine Gebühr von 0,5 % fällig wird, wenn der Betrag die ursprüngliche Einzahlung in den „Konvert“ übersteigt und das Geld auf die „Karte für Auszahlungen“ geht. Anders sieht es aus: Wer das Geld auf eine „Universalkarte“ oder „Universalkarte Gold“ überträgt, bleibt von der Gebühr verschont.
Neue Limits und geänderte Servicebedingungen
Darüber hinaus gibt es bei der PrivatBank ein monatliches Limit von 50.000 Hrywnja für den Devisenkauf über Privat24. Seit dem 1. Juni 2023 gelten zudem keine vergünstigten Konditionen mehr für internationale Überweisungen.
Die Kundin beklagte: „Ich habe also Geld von meiner Gehaltskarte in den Konvert gelegt und dann 10 Hrywnja bezahlt, nur um mein eigenes Gehalt zurück auf die Gehaltskarte zu holen.“
Dieser Fall zeigt deutlich, dass die neuen Gebührenregeln bei den Nutzern auf Unmut stoßen. Viele hatten erwartet, dass der „Konvert“-Service kostenlos bleibt, wenn es um die Rückführung eigener Mittel geht.
Die Einführung dieser Gebühren verdeutlicht einen Wandel in der Kundenpolitik der Bank, der das Vertrauen in ihre Finanzprodukte beeinträchtigen könnte. Angesichts der jüngsten Änderungen bei den Servicebedingungen und Limits sollten Nutzer die Neuerungen und ihre Auswirkungen auf ihre Finanzgeschäfte genau im Blick behalten.
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