Ukrainische Streitkräfte greifen russisches Satellitenkommunikationszentrum an: Neue Zielsetzung der Verteidigungskräfte.

Ukrainische Streitkräfte greifen russisches Satellitenkommunikationszentrum an: Neue Zielsetzung der Verteidigungskräfte
Ukrainische Streitkräfte greifen russisches Satellitenkommunikationszentrum an: Neue Zielsetzung der Verteidigungskräfte

Einsätze der ukrainischen Verteidigungskräfte

Nach Angaben von UATV: Am 22. Juni haben die ukrainischen Streitkräfte Schläge gegen Einrichtungen des russischen Angreifers geführt, darunter ein Zentrum für Satellitenkommunikation in der Region Moskau sowie ein Übungsgelände für Drohnenpiloten. Diese Aktionen sind Teil einer Operation, die bereits am 21. Juni begann, als erste Angriffe auf strategische Ziele erfolgten.

Betroffene Ziele

Zu den getroffenen Objekten gehörte das Satellitenkommunikationszentrum 'Dubna' in der Oblast Moskau. Ebenfalls angegriffen wurde ein Trainingsgelände für Drohnenbetreiber im Raum Debalzewe im Gebiet Luhansk. Weitere Angriffe richteten sich gegen:

  • Drohnenkontrollpunkte in der Nähe von Myrnohrad und Perebudowa in der Oblast Donezk;
  • Kommandobeobachtungsposten im Raum Ilek-Penkowka in der russischen Oblast Belgorod;
  • Stellungen in Pokrowsk, Oblast Donezk.

Darüber hinaus wurde eine Straßenbrücke bei Wassylivka in der Oblast Saporischschja getroffen, die für Truppenverlegungen genutzt wird. Der Hafen 'Kawkas' in der russischen Region Krasnodar war bereits am 21. Juni Ziel eines Angriffs, bei dem zwei dort liegende Autofähren beschädigt wurden. Diese Maßnahmen zeigen, dass die aktiven Militäroperationen auf von russischen Kräften kontrolliertem Gebiet fortgesetzt werden.

Die Angriffe könnten die operative Leistungsfähigkeit der russischen Truppen erheblich beeinträchtigen, da die Zerstörung wichtiger Kommunikationseinrichtungen und Drohnenausbildungsstätten die Steuerung unbemannter Systeme erschwert. Die seit dem 21. Juni laufenden Operationen deuten auf eine Ausweitung der Kampfhandlungen auf beiden Seiten hin, möglicherweise im Vorfeld weiterer Konfliktphasen. Beobachter verfolgen die Entwicklung weiterhin genau, da die Lage an der Front angespannt bleibt und mit neuen Vergeltungsschlägen Russlands gerechnet werden muss.


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