Mehr als 700 Drohnen über der Ukraine: Selenskyj wertet Angriff als Reaktion auf Friedensvorschlag.

Mehr als 700 Drohnen über der Ukraine: Selenskyj wertet Angriff als Reaktion auf Friedensvorschlag
Mehr als 700 Drohnen über der Ukraine: Selenskyj wertet Angriff als Reaktion auf Friedensvorschlag

Massiver Drohnenangriff und ukrainische Gegenwehr

Nach Angaben von UATV: Am 1. April 2023 erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass Russland über 700 Drohnen, darunter zahlreiche Shahed-Modelle, auf sein Land abgefeuert habe. Dieser Großangriff erfolgte laut Selenskyj als direkte Antwort des Kremls auf den ukrainischen Vorstoß für eine Oster-Waffenruhe. Die ukrainischen Streitkräfte seien fast ununterbrochen im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren – rund 90 Prozent der Drohnen konnten nach offiziellen Angaben zerstört werden. Zum Kontext: Die Ukraine hatte zuvor eine Feuerpause über die Osterfeiertage vorgeschlagen, um eine diplomatische Lösung zu ermöglichen.

Die Angriffe trafen mehrere Regionen des Landes, darunter:

  • Wolyn
  • Transkarpatien
  • Ternopil
  • Tscherniwzi
  • Tscherkassy
  • Iwano-Frankiwsk

Selenskyj betonte, dass die russischen Aktionen eine klare Ablehnung des ukrainischen Friedensangebots darstellten. Wörtlich sagte er:

'Das ist im Grunde die russische Antwort auf unseren Vorschlag, die Kämpfe zu Ostern einzustellen.' — Wolodymyr Selenskyj

Der Präsident fügte hinzu: 'Es braucht andere Zeichen, und eine Osterruhe könnte genau das Signal sein, das allen zeigt: Diplomatie kann erfolgreich sein.'

Ukraine setzt auf Diplomatie und internationale Partner

Parallel zu den Kampfhandlungen suchte Selenskyj das Gespräch mit Verbündeten. Mit dem US-Team habe man vereinbart, die Sicherheitsgarantien zu verstärken. Die Gespräche bezogen auch Staaten wie Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Kuwait, den Irak, Bahrain, Jordanien und die Türkei ein. Der Präsident erklärte: 'Das ist es, was der Ukraine Zuversicht geben wird.'

Zudem führte Selenskyj Telefonate mit den Regierungschefs von Norwegen und Großbritannien. Er dankte dem norwegischen Premier Jonas Gahr Støre für ein 'gutes Gespräch' und berichtete über den Austausch mit dem britischen Premierminister: 'Heute habe ich mit dem Premierminister von Großbritannien gesprochen – wir bereiten neue starke Schritte vor.' Diese Kontakte unterstreichen die rege diplomatische Tätigkeit der Ukraine während der Eskalation.

Zum Hintergrund: Seit Beginn der russischen Vollinvasion sind inzwischen 1498 Tage vergangen. In dieser angespannten Phase kämpft die Ukraine weiter um ihre Unabhängigkeit und Sicherheit, gestützt auf die Solidarität internationaler Partner.

Der massive Drohnenangriff zeigt, dass Russland trotz ukrainischer Friedensinitiativen an seiner aggressiven Linie festhält. Gleichzeitig könnte die aktive Diplomatie Kiews und die Stärkung internationaler Bündnisse entscheidend dazu beitragen, Sicherheit und Stabilität in der Region zu gewährleisten. Die jüngsten Ereignisse machen deutlich, wie sehr die Ukraine auf die anhaltende Unterstützung der Weltgemeinschaft angewiesen ist.


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