24.000 Ukrainer haben ihren Beruf mit staatlicher Finanzierung gewechselt: Wer Gutscheine erhalten hat.
Nach Angaben von inkorr.com: Seit Anfang 2025 haben etwa 24.000 Personen Gutscheine für kostenlose Schulungen von der Arbeitsagentur erhalten. Dieses Programm bietet die Möglichkeit, sich kostenlos umschulen zu lassen oder die Qualifikationen in einem gewählten Bereich zu verbessern. Darüber berichtet
Das Regierungsportal.
Wer am häufigsten Gutscheine beantragt
Die aktivsten Nutzer von Bildungsgutscheinen sind Ukrainer über 45 Jahre — sie machen fast 70 % aller Programmteilnehmer aus. Zu den anderen Kategorien gehören:
- 22 % — Vertriebene,
- 6 % — Menschen mit Behinderungen,
- 3 % — Teilnehmer an Kampfhandlungen.
Regionen mit der höchsten Anzahl an ausgestellten Gutscheinen
Die meisten Gutscheine wurden in der Dnipropetrowsk-, Charkiw- und Saporischschja-Region ausgegeben.
Fachrichtungen, die für das Lernen mit dem Gutschein verfügbar sind
In diesem Jahr sind die gefragtesten Ausbildungsrichtungen Krankenpflege, Psychologie, Kochen, soziale Arbeit und Fahrzeugführung.
Die Liste der verfügbaren Berufe wird ständig aktualisiert: Derzeit umfasst sie 156 Optionen, die vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft genehmigt sind. Die Ausbildung kann sowohl an Universitäten als auch an berufsbildenden Einrichtungen stattfinden. Die Arbeitsagentur verfügt über acht moderne Zentren für berufliche Bildung, die sich auf praktische Fähigkeiten und neue Methoden konzentrieren.
Der Staat kompensiert die Ausbildung im Rahmen des Gutscheins bis zu 30.000 Hrywnja. Die Finanzierung des Programms erfolgt aus dem Fonds der obligatorischen staatlichen Sozialversicherung für den Fall von Arbeitslosigkeit.
Anträge auf Erhalt eines Gutscheins können in jedem Arbeitsamt, online über die Website der staatlichen Arbeitsagentur oder über die mobile App eingereicht werden.
Dieses Programm bietet eine große Chance für Ukrainer, die nach neuen Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt streben. Besonders wichtig ist, dass es diejenigen unterstützt, die am meisten Hilfe benötigen, insbesondere ältere Menschen und Vertriebene. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen wird das Lernen und das Erwerben neuer Fähigkeiten äußerst relevant.
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