Ab April 2026: 1.500 Griwna Hilfe für bestimmte Ukrainer – automatische Auszahlung ohne Antrag.

Ab April 2026: 1.500 Griwna Hilfe für bestimmte Ukrainer – automatische Auszahlung ohne Antrag
Ab April 2026: 1.500 Griwna Hilfe für bestimmte Ukrainer – automatische Auszahlung ohne Antrag

Neue finanzielle Unterstützung für die Ukraine

Nach Angaben von Novyny.live: Ab April 2026 erhalten bestimmte Bürger in der Ukraine eine einmalige finanzielle Hilfe in Höhe von 1.500 Griwna. Die Auszahlung erfolgt automatisch – ein Behördengang ist nicht nötig. Das Geld wird entweder auf das Bankkonto überwiesen oder über die Ukrposhta zugestellt.

Anspruchsberechtigt sind folgende Personengruppen:

  • Rentner, die in der gesetzlichen Rentenversicherung sind;
  • Empfänger von Erwerbsminderungsrenten;
  • einkommensschwache Familien;
  • Binnenvertriebene (engl. Abkürzung: VPO).

Diese Maßnahme ist Teil eines Regierungsprogramms, das in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die verletzlichsten Bevölkerungsgruppen stützen soll.

Internationale Hilfe und Aussagen

Parallel dazu vergibt die tschechische Hilfsorganisation ‚Mensch in Not‘ Mikrozuschüsse von bis zu 4.000 US-Dollar an Ukrainer. Auch das UNHCR stockt in Sumy die Finanzhilfe für Binnenflüchtlinge und Flüchtlinge auf – ein weiterer Baustein für den sozialen Schutz dieser Gruppe.

Andrij Motowylowez kommentierte die Lage: ‚Das gelähmte Parlament beeinflusst die Regierung und wird künftig auch die Haushaltsführung bestimmen.‘

Er betonte zudem: ‚Die Armee hat Priorität, für sie wird Geld da sein.‘ Das unterstreicht, wie wichtig finanzielle Mittel im Kontext der militärischen Bedürfnisse des Landes sind.

Die Einführung dieser neuen Hilfe zeigt das Bestreben der Regierung, besonders gefährdete Menschen zu unterstützen, die unter wirtschaftlichem Druck stehen. Kernstück der Initiative ist der automatische Zahlungsmechanismus, der den Zugang zur Förderung vereinfachen soll. Zusammen mit internationalen Programmen – etwa den Mikrozuschüssen aus Tschechien – könnte dieser Schritt die Lebensbedingungen vieler Ukrainer spürbar verbessern, vor allem derjenigen, die unter Krieg und wirtschaftlichen Härten leiden. Die staatliche Strategie stellt damit soziale Programme gleichrangig neben die Militärausgaben.


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