Deutschland ändert die Regeln für Ukrainer: Wie man einen langfristigen Status erhält.

Deutschland ändert die Regeln für Ukrainer: Wie man einen langfristigen Status erhält
Deutschland ändert die Regeln für Ukrainer: Wie man einen langfristigen Status erhält

Nach Angaben von inkorr.com: Der vorübergehende Schutz für Ukrainer in der Europäischen Union wurde bis März 2027 verlängert, doch der Rat der Union fordert die Länder bereits auf, sich auf dessen Ende vorzubereiten. In Deutschland, das über 1,2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat, wird aktiv an einem Wechsel zu langfristigen Status gearbeitet. Dies könnte beschäftigten Ukrainern die Chance geben, ihre Positionen zu festigen. Darüber berichtet DW.

Status beschäftigter Ukrainer in Deutschland

Das deutsche Bundesministerium des Innern (BMI) weist darauf hin, dass die Empfehlungen der EU bereits umgesetzt werden. Der Regierung wurde geraten, die Ausstellung langfristiger Aufenthaltserlaubnisse zu beschleunigen, was Möglichkeiten für den Erhalt eines dauerhaften Status eröffnet. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziale Ordnung (BMAS) betont, dass der Statuswechsel Stabilität schafft, insbesondere für 341.000 Ukrainer, die eine Arbeit haben — ihre Zahl hat sich im Vergleich zu 2022 verdoppelt. Unter ihnen sind 55.000 in Teilzeitjobs, die anderen zahlen Beiträge zur Sozialversicherung.

Geringe Zahl der Statuswechsel

Dennoch haben nur 14.000 Ukrainer ihren Status auf Arbeits- oder Studienstatus aufgrund zahlreicher bürokratischer Hindernisse geändert. Man muss sich an die Ausländerbehörde wenden, seinen Reisepass vorlegen, finanzielle Unabhängigkeit nachweisen und die Abwesenheit von Vorstrafen beweisen.

Anforderungen für den Statuswechsel

Hier sind die wichtigsten Schritte zum Wechsel zu anderen Status:

  • Für ein Arbeitsvisum: Arbeitsvertrag, anerkannte Qualifikation, Deutschkenntnisse auf ausreichendem Niveau.
  • Für ein Studentenvisum oder eine Blaue Karte: Nachweis des Studiums oder eines Angebots, Verzicht auf vorübergehenden Schutz.
  • Für eine Berufsausbildung: vielleicht unter Beibehaltung des vorübergehenden Status.

Die Sprachkenntnisse werden von der Firma überprüft, die Rückkehr nach Hause ist nur unter günstigen Bedingungen mit Informationsunterstützung möglich.

Schwierigkeiten beim Statuswechsel

Die Geschichte der 37-jährigen Kiewerin Evgenia aus Bonn veranschaulicht die Schwierigkeiten: Seit drei Jahren arbeitet sie, aber anderthalb davon verbrachte sie mit bürokratischen Hürden.

'Ich bin sehr traurig über diese Situation, da es keine Klarheit über den Status gibt. Obwohl ich alle erforderlichen Dokumente rechtzeitig vorbereitet habe — ich kann keine klare Kommunikation von der Migrationsbehörde erhalten', klagt sie.

Die Behörde in Bonn erkennt die Verzögerungen an: Die Antragsteller müssen die Einhaltung des Aufenthaltsgesetzes (Aufenthaltsgesetz) nachweisen, was detaillierte Klarstellungen erfordert.

Ab Herbst 2025 ist in Berlin die Einführung des Unity Hub geplant — des ersten Zentrums für Ukrainer in der Europäischen Union, das Beratungen zum Statuswechsel oder zur Repatriierung anbieten wird. Dies wird helfen, Informationslücken für 4,3 Millionen Flüchtlinge in der EU, darunter 1,2 Millionen in Deutschland, zu schließen, während der Krieg weiterhin andauert und der Fokus auf Integration liegt.


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