Kiews Truppen entdecken Lücken in Russlands verstärkter Krim-Luftabwehr – S-400 getroffen.
Russland baut Luftverteidigung auf der Krim massiv aus
Nach Angaben von Novyny.live: Seit der Annexion der Halbinsel im Jahr 2014 hat Moskau sein Luftabwehrsystem dort kontinuierlich modernisiert. Zunächst ersetzten die Streitkräfte die älteren S-300-Komplexe durch die moderneren S-400-Systeme. Mit Beginn der groß angelegten Invasion kamen weitere S-400-Einheiten sowie 'Pantsir'-Flugabwehrraketen- und Geschützsysteme hinzu. Dadurch stieg die Abwehrfähigkeit in der Region deutlich an.
Ukrainische Angriffe auf russische Luftabwehrstellungen
Die ukrainischen Verteidigungskräfte setzen ihre Angriffe auf die russische Flugabwehr fort. In der Nacht zum 15. März trafen sie mehrere Ziele:
- Radarstationen vom Typ 59N6-Е 'Protivnik'
- Radarstationen vom Typ 73E6 'Parol'
- Eine Startanlage des Flugabwehrraketensystems S-400 'Triumf'
Diese Aktionen zeigen, dass die Ukrainer gezielt nach Schwachstellen in der verstärkten feindlichen Abwehr suchen.
„Unsere Sicherheits- und Verteidigungskräfte finden entweder Schwachstellen oder handeln völlig unerwartet. Sie dezimieren sowohl die Flugabwehrraketensysteme selbst als auch die Stationen zur Luftzielerfassung“, betonte Andrij Ryschenko, ein Sicherheitsexperte.
Laut Ryschenko verfügen die ukrainischen Einheiten über Kenntnisse zu zahlreichen solcher Stationen. Diese befinden sich im Norden der Krim, um ukrainische Flugzeuge und Drohnen aufzuspüren und Raketen zu lenken, die von ukrainischem Territorium aus gestartet werden.
Die Lage auf der Krim bleibt damit angespannt. Die ukrainischen Streitkräfte arbeiten weiter daran, Elemente des russischen Luftabwehrsystems zu identifizieren und auszuschalten.
Der Ausbau der russischen Flugabwehr auf der Krim unterstreicht die strategische Bedeutung dieser Region für beide Konfliktparteien. Die gezielten Attacken Kiews auf Schlüsselkomponenten dieses Systems zeigen, dass die Ukraine aktiv daran arbeitet, die Bedrohung aus der Luft zu verringern und eigene Operationsmöglichkeiten zu verbessern. Diese Entwicklungen könnten den weiteren Verlauf der Kampfhandlungen beeinflussen, denn die Kontrolle des Luftraums bleibt für die Sicherheit beider Länder entscheidend.
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