Krim unter Beschuss: Wie die Ukraine Russlands Militärmacht dezimiert.
Russlands militärischer Stützpunkt auf der Halbinsel
Nach Angaben von UATV: Seit nunmehr zwölf Jahren hält Russland die Krim besetzt und hat sie zu einem zentralen Militärstützpunkt ausgebaut. Mehr als 200 militärische Anlagen befinden sich dort, darunter auch moderne Luftabwehrsysteme wie die S-400 und S-500, die weite Teile des Schwarzen Meeres kontrollieren. Trotz dieser massiven Präsenz gelingt es ukrainischen Streitkräften zunehmend, diesen Machtkomplex zu schwächen.
Gezielte Schläge mit moderner Technologie
Die ukrainischen Spezialkräfte führten am 25. Februar 2024 einen präzisen Schlag durch, bei dem eine Abschussvorrichtung, eine Radaranlage und Komponenten eines S-400-Systems im Wert von einer Milliarde Dollar zerstört wurden. Bereits im selben Monat wurden zwei russische Grenzschutzboote des Projekts 22460 'Ochotnik' sowie zwei Be-12-Flugzeuge ausgeschaltet. Diese Aktionen sind Teil einer systematischen Kampagne zur Reduzierung der russischen Militärpräsenz in der Region.
Die Offensive setzte sich im August 2024 fort: Marine-Drohnen des Typs MAGURA V5 versenkten ein russisches Patrouillenboot des Projekts KS 701 'Tunets'. Kurz darauf wurde eine Gasbohrplattform im Schwarzen Meer angegriffen, auf der sich zum Zeitpunkt des Angriffs bis zu 40 Personen befanden. Diese Operationen zeigen die wachsende Effektivität und Reichweite ukrainischer Waffensysteme.
Im Mai 2025 präsentierte die Ukraine eine neue Serie ihrer Angriffs-Marine-Drohnen MAGURA. Innerhalb von zwei Kriegsjahren haben diese unbemannten Systeme 17 russische See- und Luftziele getroffen, wovon 15 vollständig zerstört wurden. Diese Bilanz unterstreicht den erfolgreichen Einsatz innovativer Technologien im Kampf gegen den übermächtig erscheinenden Aggressor.
Der ehemalige britische Premierminister Paul Johnson äußerte sich klar zur Zielsetzung: 'Ich überlasse es den Ukrainern zu definieren, was ein Sieg ist. Wenn sie ihr gesamtes Territorium, einschließlich der Krim, zurückerlangen wollen, unterstützen wir sie dabei.'
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Operationen fort, um Russlands militärisches Potenzial auf der Krim nachhaltig zu mindern. Jeder erfolgreiche Schlag erhöht die Verteidigungsfähigkeit und untergräbt die Logistik des Besatzers. Die strategische Bedeutung der Halbinsel für die Kontrolle des Schwarzen Meeres macht sie zu einem dauerhaften Schlachtfeld.
Die Eskalation der militärischen Aktionen verdeutlicht die Entschlossenheit der Ukraine, sich nicht mit der Annexion abzufinden. Die anhaltende Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft, insbesondere durch klare politische Statements westlicher Führer, bleibt ein entscheidender Faktor für die weiteren Bemühungen um die Wiederherstellung der territorialen Integrität.
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